Ein höheres Qualitätsniveau der Glättung des Indikators ist mit einer höheren Rauschunterdrückung verbunden, also mit einer erheblichen Reduzierung der schnellen Pulsationen der geglätteten Linie des Indikators.
RAMA vs. SMA

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Der von dem Autor der Artikel entwickelte technische Indikator RAMA (gewichtete gleitende Durchschnitt) mit einem Glättungszeitraum (N) und einer Gewichtsfunktion W (durchgezogene Linie) wird für den Handel vorgestellt. Dies ist in Abbildung 1 dargestellt (die Berechnung wurde mit einem Glättungszeitraum N=20 durchgeführt).
Zur Vergleichszwecke ist in Abbildung 1 auch eine gleichmäßige Gewichtsfunktion der Glättung (gestrichelt) des klassischen SMA-Indikators dargestellt, ebenfalls mit einem Glättungszeitraum von 20 Börsentagen.

Es ist erkennbar, dass die Gewichtsfunktion W einen deutlich ungleichmäßigen Charakter hat, wobei größere Gewichte (größere Werte von W) bei der Glättung den aktuellen Kurswerten zugeordnet werden. In diesem Fall wird normalerweise der Schluss gezogen, dass die zeitliche Verzögerung (das eingefügte Verzögerungszeitintervall) der glättenden Linie, die vom RAMA-Indikator gebildet wird, gegenüber dem ursprünglichen Kurszeitreihe reduziert wird.
Die Aussage über die Reduzierung der eingefügten zeitlichen Verzögerung (Verzögerungszeitintervall) des RAMA-Indikators gegenüber der eingefügten zeitlichen Verzögerung (Verzögerungszeitintervall) des SMA-Indikators ist in Abbildung 2 dargestellt.
Durchgezogene Linie – geglätteter Ausgang des RAMA-Indikators (20), gestrichelte Linie – geglätteter Ausgang des SMA-Indikators (20). In diesem Beispiel beträgt der Glättungszeitraum N=20.

Wenn der Glättungszeitraum N für den RAMA-Indikator erhöht wird und der Glättungszeitraum für den klassischen SMA-Indikator unverändert bleibt, wird die eingefügte Verzögerung des RAMA-Indikators mit zunehmendem Glättungszeitraum N ebenfalls ansteigen. Für das in Abbildung 2 gezeigte Beispiel wurde der Glättungszeitraum N für den RAMA-Indikator um das 2,5-fache erhöht, also auf den Wert N=50, während der Glättungszeitraum N für den SMA-Indikator unverändert bei 20 blieb. Das Ergebnis ist in Abbildung 3 dargestellt.
Wir sehen, dass die geglätteten (gemittelten) Linien, die mit den RAMA(50)- und SMA(20)-Indikatoren erhalten wurden, in diesem Fall übereinstimmen, aber dabei ist die Qualität der Glättung (Mittelung) des RAMA-Indikators höher als die des SMA-Indikators.

Man kann folgern, dass mit der Verwendung des RAMA-Indikators eine höhere Qualität der Glättung (Mittelung) im Vergleich zur Verwendung des klassischen SMA-Indikators erzielt wird, wenn man die gleiche Größe der eingefügten zeitlichen Verzögerung (der Verzögerungszeitintervalle) beibehält.
Beispiele für die Arbeit des RAMA-Indikators
In den Abbildungen 4–7 sind Beispiele für die Anwendung zum Zweck der Glättung der RAMA- und SMA-Indikatoren dargestellt. Die Werte der Glättungszeiträume (N) für den SMA-Indikator (gestrichelt) betragen jeweils 9, 26, 100, 200 entsprechend den Abbildungen 4–7. Dabei wurden die Werte der Glättungszeiträume N für den RAMA-Indikator (durchgezogen) um das 2,5-fache erhöht und betragen entsprechend N=23, 65, 250, 500 (der Wert N=23 wurde durch Aufrunden des Produkts 9*2,5=22,5 auf eine größere ganze Zahl erhalten).



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