Wellentheorie von Elliott ist eine Theorie des zyklischen fraktalen Verhaltens der Kursbewegungen, die vom Buchhalter Ralph Nelson Elliott in seinem Buch “Gesetz der Wellen” (1938) vorgestellt und weltweit von Händlern zur Vorhersage zukünftiger Kurse eines ausgewählten Instruments verwendet wird. Die Grundlage der Theorie ist die These, dass alle Kursphänomene auf dem Markt zyklisch sind.
Elliott bemerkte in seiner Arbeit, dass alle Kursbewegungen auf dem Markt in acht Unterwellen unterteilt werden können, die sich in jeder Struktur ähnlich verhalten. Auf dieser Aussage wurde die gesamte Theorie aufgebaut, die von Händlern angewandt wird. Sie bestimmen selbst die aktuelle Phase der Elliott-Welle, basierend auf den erhaltenen Ergebnissen, und erstellen entsprechende Pläne für den Börsenhandel.
Die Theorie kann bei Spekulationen mit jedem frei handelbaren Vermögenswert, Verpflichtung oder Gut (Aktien, Anleihen, Rohöl, Gold usw.) auf verschiedenen Zeitrahmen angewendet werden.
Ein Merkmal der Elliott-Wellen ist die Komplexität und Subjektivität ihrer Anwendung zur Vorhersage von Kursen, weshalb Anfänger auf dem Markt selten darauf zurückgreifen.





