Die PIGS-Länder sind ein wirtschaftlicher Begriff, der Portugal, Italien, Griechenland und Spanien während der Schuldenprobleme der Eurozone bezeichnete. Der Begriff wurde besonders bekannt während des europäischen Schuldenkrises, als Investoren die Stabilität der Budgets, die Höhe der Staatsverschuldung und das Risiko für die gemeinsame Währung bewerteten.
Die PIGS-Länder oder auch häufig verwendete Abkürzung PIIGS stellt eine Gruppe von Ländern dar, die die Stabilität der Europäischen Union bedrohen. Zu ihnen gehören: Portugal (Portugal – P), Irland (Ireland – I), Italien (Italy – I), Griechenland (Greece – G) und Spanien (Spain – S).

Der Begriff “PIGS-Länder” wurde von Journalisten und Finanzanalysten im Jahr 2008 eingeführt, inmitten des Finanzcrises in der EU, um die finanzielle Politik der genannten Länder zu beschreiben. Die Abkürzung ist so zusammengesetzt, dass sie das englische Wort “Schweine” darstellt. Die genannten Länder unterschieden sich durch eine große staatliche Verschuldung, eine schlechte Dynamik des Haushaltsdefizits und erforderten Sondermaßnahmen zur Behebung dieser Probleme, einschließlich Eingriffen der EZB und des IMF.
Der herabwürdigende Begriff wurde verwendet, um die Bedrohung zu betonen, die das finanzielle Zustand dieser Länder für die Stabilität des Euros darstellt.