Die temporäre Trendwende (Korrektur, Rückgang) ist in der Börsenhandel ein vorübergehender Umkehrung des etablierten Handelstrends in sogenannte Überkauft- und Überverkaufsmomente, wenn Händler und Investoren entscheiden, bereits profitablen Positionen zu fixieren, da die Aktivität des ursprünglichen Trends stark abgenommen hat.
Wie kann man auf eine Trendwende und Korrektur handeln?
Der Handel auf einer temporären Trendwende kann mit großen Verlusten verbunden sein. Nicht umsonst sagt man auf dem Markt: “Der Trend ist ein Freund”. Die Korrektur kann jederzeit unterbrochen werden, da sie im Wesentlichen durch die Fixierung von Gewinnen verursacht wird. Wenn Händler denken, dass der Trend noch nicht vollständig abgearbeitet wurde, werden sie erneut in Richtung des Haupttrends eintreten, um größere Gewinne auf günstigeren Niveaus zu erzielen.
Wie kann man eine Trendwende und Korrektur erkennen?

Es gibt viele Indikatoren, die die Trendwende anzeigen. Oft sind es einfache Oscillatoren, die in jedem Terminal verfügbar sind. Zum Beispiel Stochastic oder MACD, die die Überkauft- und Überverkaufssituationen des Marktes zeigen. Solche Bewegungen lassen sich viel leichter erkennen, als man denkt.
Normalerweise bricht der Indikator bei einer Trendwende sehr bestimmt aus den gegebenen Niveaus heraus. Falls er jedoch schnell das entgegengesetzte Niveau erreicht, handelt es sich um eine vorübergehende Trendwende. Wenn sich die Bewegung jedoch verlängert, könnte der Trend möglicherweise sogar seine Richtung ändern. Wenn die Korrektur vom Markt unterstützt und verlängert wird, spricht man von einem Trendwechsel. Profitabler Handel mit Oscillatoren erfordert Aufmerksamkeit gegenüber ihren Signalen und etwas Erfahrung.
Häufig verwenden Händler die Analyse von Formen oder Kerzenmustern, um die Trendwende zu bestimmen.





