Was ist eine Reservewährung?
Reservewährung – eine Schlüssel-, stabile und international anerkannte Weltwährung, die von Zentralbanken der Staaten zur Anhäufung von Reserven an Geldmitteln sowie zur Durchführung internationaler Abrechnungen verwendet wird.
Das allgemeine Verhältnis der in Reserven verwendeten Währungen wird von jedem Staat selbstständig bestimmt.

Welche Währungen gelten als Reservewährungen?
Zu den weltweiten Reservewährungen gehören:
- Dollar USA;
- Euro;
- Pfund Sterling;
- Japanischer Yen;
- Schweizer Franken;
- Chinesischer Yuan.
Darüber hinaus gelten die Sonderziehungsrechte des IWF (SDR) als Reservewährungen.
Welche Funktionen erfüllen Reservewährungen?
Die Hauptfunktion einer Reservewährung besteht darin, den Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen Staaten zu erleichtern. Die Reservewährung koordiniert Transaktionen auf dem Devisenmarkt und senkt die Transaktionskosten bei Handelsoperationen.
Auch werden Reservewährungen als Mittel zur Wertaufbewahrung durch Zentralbanken eingesetzt. Von diesen Funktionen leitet sich der Begriff „Reservewährung” ab.
Merkmale einer Reservewährung
An eine Reservewährung werden folgende Anforderungen gestellt:
- Die Nationalwährung muss konvertierbar sein;
- Der Wechselkurs der Währung muss stabil sein;
- Bei der Nutzung der Währung in internationalen Geschäften muss das rechtliche Regime günstig sein.
Welche Vorteile bietet eine Reservewährung?
Staaten, deren Nationalwährung eine Reservewährung ist, verfügen über eine Reihe von Vorteilen:
- Stärkere Positionen auf der Weltbühne;
- Im Falle eines Defizits der Zahlungsbilanz kann der Staat dieses mit seiner Nationalwährung decken.





