Viele Forex-Handelsleute verwenden im Rahmen ihrer Arbeit den Martingale-Prinzip. Noch mehr Marktteilnehmer haben davon gehört. Wir werden nicht über die Vor- und Nachteile dieses Verfahrens sprechen. Stattdessen erwähnen wir, dass es ermöglicht hat, ein Capital Management-System zu entwickeln, das den Namen „Anti-Martingale“ erhielt.

Die Grundlage des Capital Management Systems auf Forex „Anti-Martingale“
Im Gegensatz zur klassischen Martingale-Strategie, bei der der Positionsvolumen bei Verlusten erhöht wird, basiert das Capital Management System Anti-Martingale auf dem Prinzip, den Positionsvolumen bei Gewinn und den Positionsvolumen bei Verlust zu reduzieren.
Der Standardanwendungsschema des Anti-Martingale-Systems sieht vor, den Positionsvolumen bei Gewinn um das Doppelte zu erhöhen, wobei die Anzahl der Erhöhungen willkürlich sein kann. Das Capital Management System Anti-Martingale hat sich auf dem Devisenmarkt Forex bewährt und ist sowohl bei Profis als auch bei Anfängern Händlern beliebt.
Das Prinzip des Anti-Martingale-Systems lautet wie folgt: Nachdem der Handelstermin korrekt bestimmt wurde, öffnet der Händler bei geschlossenen gewinnbringenden Positionen neue Positionen in der gleichen Richtung und erhöht deren Volumen. Die Niveaus, an denen der Gewinn pro Position festgelegt wird, bestimmt der Händler selbst.
Die erste Volumenerhöhung sollte nicht nach der ersten gewinnbringenden Transaktion erfolgen, sondern erst nach der zweiten. Wie bereits erwähnt, wird das Volumen der neuen Position verdoppelt. Auf diese Weise verwandelt die Volumensteigerung eine Serie von gewinnbringenden Transaktionen in einen signifikanten Anstieg des Kontostands. Es ist unbedingt notwendig, die Größe des Kontos, Spreads, das vom Händler festgelegte Risikoniveau und die Höhe der Kreditvergabe zu berücksichtigen. Das Volumen der ersten Transaktion muss korrekt berechnet werden; es wird nicht empfohlen, gleichzeitig mehr als drei Transaktionen zu öffnen.

Bei einem Verlust verringert der Forex-Händler das Volumen allmählich auf das ursprüngliche Niveau, was in Fällen eines falsch eingeschätzten Trends oder einer Preisumkehr dazu beitragen kann, den Verlust auf dem Konto zu minimieren.
Vorteile und Nachteile des Anti-Martingale-Systems
Der Hauptvorteil des Capital Management-Systems Anti-Martingale auf dem Devisenmarkt Forex besteht darin, dass seine Anwendung es ermöglicht, innerhalb kurzer Zeit ohne besondere Tricks, den Kontostand deutlich zu erhöhen. Es wird in vielen Forex-Strategien eingesetzt: Handel mit fester Position, Handel mit festem Prozentsatz usw. Eine Serie von gewinnbringenden Transaktionen bringt eine spürbare Gewinnspanne, während das Risiko bei einer Preisumkehr minimal ist, da bei Verlusten das Positionsvolumen nicht erhöht wird.
Ein Nachteil ist die Anwendung des Capital Management-Systems Anti-Martingale nur bei einem stabilen Trend. In einem Flachmarkt lässt sich mit Anti-Martingale kein Gewinn erzielen, da gewinnbringende Transaktionen mit verlustreichen abwechseln.
Eine zwingende Bedingung für die Anwendung des Anti-Martingale-Systems auf Forex ist die genaue Berechnung des Einstiegspunkts auf dem Markt, des Volumens der ersten Position und der Schritte zur Volumensteigerung. Der Vergrößerungsfaktor hängt direkt vom Kontostand ab.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass, obwohl das Capital Management-System Anti-Martingale scheinbar kompliziert erscheint, es von Forex-Händlern weit verbreitet ist. Die klassischen Regeln sind gut, doch für eine effektivere Anwendung müssen die Parameter des Systems genau für das eigene Konto berechnet werden. Natürlich sollte man nicht gierig sein. Ein gieriger Händler, der schnell reich werden möchte, wird von keinem Anti-Martingale profitieren.





