ForTraders.org 01/07: Der Chef der Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard, sieht reale Möglichkeiten dafür, die Schlüsselzinsrate der FED im September 2015 zu erhöhen.
Der griechische Krisen ist kein Hindernis für die Fed
Laut seiner Meinung hat die griechische Krise dazu geführt, dass Investoren ihre Mittel in sicherere Anlagen verlagern, wie z.B. US-Staatsanleihen, was wiederum zu einem Rückgang der Rendite führt.

Bullard sagte wörtlich: “Der Flug in Qualität” ist ein positiver Faktor für die USA, während die Erhöhung der finanziellen Unsicherheit in der Welt ein negativer Faktor ist. Beide Faktoren heben sich gegenseitig auf und beeinflussen nicht das Entscheidungsverfahren der FED.
Experten bewerten dagegen die Wachstumsaussichten der Eurozone negativ, falls sich die griechische Krise weiterentwickelt. Dies würde den Nachfrage nach amerikanischen Produkten in Europa verringern und die FED veranlassen, den Prozess der Normalisierung der Geldpolitik zu verschieben.
Daraufhin erklärt Bullard, dass er keine Anzeichen dafür sieht, dass die griechische Krise auf andere Länder übergreifen wird, da die EZB mit ihrer Quantitativen Lockerung (QE) dagegen steht. Der Europäische Zentralbank kann in diesem Fall die Richtung ihrer Käufe anpassen, um die Volatilität auf den Märkten einzudämmen.
Was die FED selbst betrifft, so hängt ihre Entscheidung von den wirtschaftlichen Daten der US-Wirtschaft ab. Eine Zinserhöhung könnte bei jedem Treffen erfolgen, einschließlich Juli, obwohl Bullard unsicher ist, ob die wirtschaftliche Situation im Land ausreichend gut dafür sein wird.
Griechenland in dieser Zeit…
In dieser Zeit führt Griechenland weiterhin seine Spielerei mit den Gläubigern. Am Dienstagabend sendete Tsipras eine weitere E-Mail an die “Zwergengruppe” (Europäische Kommission, EZB und IWF), in der er klar erklärte, dass er bereit sei, den Vorschlägen der Gläubiger zuzustimmen, jedoch mit kleineren Änderungen.
Wichtig ist, dass Tsipras bereit ist, Reformen in der Steuersystem durchzuführen, außer der Abschaffung des 30% Rabatts für die griechischen Inseln aufgrund ihrer Entfernung und Schwierigkeit der Versorgung. Hinsichtlich des Rentensystems bittet der griechische Premierminister die Gläubiger, bis Oktober zu warten, dann kann er Maßnahmen zur Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre bis 2022 starten.
Zusätzlich möchte Tsipras, dass der “Solidaritätssteuer” zur Unterstützung der 20% armen Rentner verlängert wird.
Auf dieser Grundlage wandte sich Tsipras am Mittwoch an das griechische Volk und bat es, gegen die Vorschläge der Gläubiger zu stimmen. Die Politik des Premierministers ist unklar, aber es ist möglich, dass er dadurch bessere Bedingungen herausholen will, da bereits festgestellt wurde, dass die Gläubiger nach der Ankündigung des Referendums ihre Position etwas gelockert haben.
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