Brent-Öl-Preis steigt weiter und überwindet das Niveau von 71 Dollar pro Fass und erreicht ein Fünf-Monats-Hoch. Die aktuelle Situation scheint zum Kauf von Öl zu verleiten, doch Ölfonds könnten aufgrund des Risikos Verluste erleiden.

Die Optimismus am Ölmarkt ist kurzfristig und das Potenzial für Kursbewegungen ist begrenzt. Zu diesem Schluss kamen Analysten des ING-Banks. Laut ihrer Meinung ist das Verhältnis zwischen potenziellem Gewinn und Risiko für Käufe nicht attraktiv. Aus diesem Grund empfehlen die Analysten des ING ihren Kunden nicht, Öl zu den aktuellen Preisen zu kaufen.
[info_block align=”right” linkText=”Trump-Diktatur in Aktion?” linkUrl=”https://fortraders.org/fundamental/kurs-dollara-prognoz/diktatura-trampa-v-dejstvii.html” imageUrl=”https://files.fortraders.org/uploads/2019/04/trump-440×293.jpg”]Trump gegen die Fed[/info_block]
Der Bank zufolge wird der steigende Ölpreis eine negative Reaktion des US-Präsidenten Trump auslösen und seine Gegenmaßnahmen hervorrufen. Vorher war Trump bereits in Konflikt mit OPEC und ihrem Anführer, Saudi-Arabien, getreten, um seine Bedingungen vorzugeben.
Trotz der Forderungen von Trump, die Menge an produziertem Öl zu erhöhen, setzten die Länder des Kartells ihre Produktion im Rahmen des OPEC+-Abkommens fort. Doch die Situation könnte sich jetzt ändern, auch ohne Einmischung des US-Präsidenten. Erstens kann der hohe Ölpreis den Nachfrage negativ beeinflussen, zweitens ist es für amerikanische Unternehmen bei höheren Preisen bequemer, Schieferöl zu fördern.
Außerdem wird der steigende Ölpreis das Verlängern des Abkommens zur Reduzierung der Produktion im zweiten Halbjahr behindern, da die Ziele des Abkommens formell erreicht wurden.
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