FORTRADER: Die Ergebnisse des FOMC-Treffens, die am Mittwoch, dem 16. Dezember, bekanntgegeben werden, könnten das wichtigste Ereignis auf dem Devisenmarkt seit der Reduzierung der FED-Programme QE sein. Der Markt bewertet derzeit die Wahrscheinlichkeit eines Zinssatzanstiegs mit 80 %.
Welche Strategie ist besser und wie kann man das Risiko vor dem FED-Treffen minimieren: Dollar kaufen, Dollar verkaufen, auf Kreuzkurse wechseln oder außerhalb des Marktes bleiben?

Elisabeth Belugina, Analystin des FX BAZOOKA-Portals: Das erwartete Treffen der Federal Reserve ist zweifellos ein bedeutender Ereignisrisiko. Das erste Zinssenkungsanpassung wurde bereits in den Dollar-Kurs einkalkuliert, was niemanden mehr überrascht. In den letzten Monaten haben Anleger große long-Positionen in Dollar gesammelt. Vor dem Treffen wurden diese Positionen etwas reduziert, aber das Potenzial für eine weitere Reduktion besteht weiterhin. Denken wir an das berühmte Marktritual „Kaufen auf Gerüchten, verkaufen auf Fakten“, sehen wir ein großes Risiko für die Umsetzung dieses Szenarios. Daher ist das Kauf des Dollars vor dem FED-Treffen keine gute Idee.
Für die FED wäre es vorteilhaft, den Zinssatzanstieg mit einer milden Erklärung zu begleiten, um nicht den Wiederaufbau der amerikanischen Wirtschaft zu beeinträchtigen. Ein Schlüsselpunkt, den alle Händler beobachten werden, sind die Prognosen der Zentralbank-Mitglieder über die zukünftige Entwicklung der Zinssätze. Wenn diese Prognosen mehr als zwei Zinssätze im Jahr 2016 vorsehen, wird dies positiv auf den Dollar wirken. Je früher geplante Zinserhöhungen sind, desto besser für den Dollar.
Wenn der Markt von der Federal Reserve eine strengere Einstellung erhält, als erwartet, könnte der Dollar sich stärken, insbesondere gegenüber dem japanischen Yen, dessen Attraktivität durch höhere Renditen in den USA sinken wird, und dem australischen Dollar, der von fallenden Eisenpreisen zurückgehalten wird. Eine nicht ausreichend strenge Position der FED und eine schwache Dollarwährung würden dem Euro, Pfund und Kanadischer Dollar neue Kraft geben. Im Allgemeinen empfehlen wir, nicht vor dem FED-Treffen, sondern nach den Ergebnissen des Treffens zu handeln – dies ermöglicht es, das Risiko zu reduzieren.
Bezüglich des Handels mit Kreuzkursen können Sie sich EUR/CAD genauer anschauen – dort besteht ein dringender Bedarf an einer Korrektur nach unten.
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