ForTraders.org: Nachrichten aus Griechenland lösten zunächst einen gewissen Optimismus auf dem Goldmarkt aus, doch dieser war von kurzer Dauer und die Verkäufe setzten sich nach dem Niveau von 1187,50 US-Dollar fort. Die Situation in Griechenland begünstigt die Stärkung des Dollars, und die Notwendigkeit nach Dollar-Liquidität könnte dazu führen, dass Investoren ihre Positionen im Gold reduzieren.
Heißt das, dass jetzt keine Käufe im Gold geplant werden sollten und die beste Strategie darin besteht, es zu verkaufen?

Mikhail Aristakesyan, Leiter des Informations- und Analysebereichs für globale Märkte: In den letzten zwei Jahren konnten keine Nachrichten, einschließlich der aktuellen Situation in Griechenland, zu einem anhaltenden Anstieg der Goldpreise führen. Die Stimmung der Marktteilnehmer gegenüber diesem Metall bleibt negativ.
Andererseits liegen die aktuellen Preise in der Nähe der Kosten der Goldproduktion. Daher sehen wir einen signifikanten Preisrückgang bei Gold als relativ kurzfristig an, maximal 2-3 Quartale, und wir würden ihn lieber nutzen, um Long-Positionen zu eröffnen.