Der Kurs des EUR/USD-Wechselkurses sank um fast 1 %, nachdem in den USA ein Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls) veröffentlicht wurde. Trotz schlechterer Daten als erwartet konnte der Dollarkurs dennoch steigen.

Der Nonfarm Payrolls-Bericht war auf den ersten Blick nicht so schlecht
Die Zahl der Beschäftigten im nicht landwirtschaftlichen Sektor stieg um 156.000. Ein Anstieg von 175.000 war erwartet worden. Der vorherige Wert wurde von 178.000 auf 204.000 angepasst. Und das ist die erste wichtige Ursache. Die Arbeitsmarktdynamik war im November höher als erwartet.
Zweitens gilt ein Anstieg der Beschäftigten um 150.000 oder mehr als normale Wachstumsrate des Arbeitsmarktes, was Experten und Vertreter der Federal Reserve bereits häufig angemerkt haben.
Aber der Hauptgrund für den Anstieg der amerikanischen Währung ist das beschleunigte Wachstum der Durchschnittsstundenlöhne. Amerikaner erhalten 0,4 % monatlich (2,9 % jährlich) mehr als im November, als der Wert bei -0,1 % monatlich (2,5 % jährlich) lag. Selbst die Marktvorhersage konnte dieses Szenario nicht voraussehen und betrug 0,3 % monatlich (2,8 % jährlich).

Das beschleunigte Wachstum der Löhne ist günstig für das Wirtschaftswachstum (die Bevölkerung wird mehr ausgeben) und für die Beschleunigung der Inflation, mit der die Fed kämpfen wird, sagen Experten des ForTraders.org-Magazins.
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