Am Freitag wurde in den USA ein monatlicher Arbeitsmarktbericht veröffentlicht.

Der NFP-Bericht war gut, aber der Dollarkurs fiel dennoch
Nonfarm Payrolls (Anzahl der Beschäftigten im nicht landwirtschaftlichen Sektor):
- Januar: +227.000;
- Vorhersage: +170.000;
- Dezember: +157.000 (nach oben korrigiert um +1.000).
Die Arbeitslosenquote stieg von 4,7 % auf 4,8 %. Der Anstieg erfolgte aufgrund des Anstiegs des Anteils der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung von 62,7 % auf 62,9 %. Daher kann der Anstieg der Arbeitslosenquote nicht als negativer Faktor angesehen werden.
Ein starker negativer Faktor war das Verlangsamung der Lohnwachstumsraten:
- Januar: 0,1 % monatlich (2,5 % jährlich);
- Vorhersage: 0,3 % monatlich (2,7 % jährlich);
- Dezember: 0,2 % monatlich (2,8 % jährlich).
Der Indikator lag sowohl unter den Erwartungen des Marktes als auch unter dem vorherigen Wert. Die Hoffnungen der Dollar-Bullen, dass die Löhne steigen und damit die Verbraucherpreise ansteigen würden, wurden nicht erfüllt.

Der Dollarkurs, der sich vor der Veröffentlichung des Nonfarm Payrolls-Berichts gut gesteigert hatte, verlor Positionen. Der Kurs der Währungspaare EUR/USD ging zurück in den Bereich von 1,08.
Experten des Magazins ForTraders.org stellen fest, dass der Arbeitsmarktbericht insgesamt nicht so schlecht ist und die Dollar-Kurse wahrscheinlich das Tempo des Rückgangs verringern werden.
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