Die Währungspaar Euro/Dollar erreichte am Rande der Aussagen von Ewald Nowotny, Mitglied des EZB-Rates, dass das QE-Programm in der Eurozone bis zum Herbst unverändert bleiben wird, das Unterstützungsniveau von 1,0620. Allerdings gelang es der Pair nicht, sich zu verfestigen, und sie kehrte erneut über das Niveau von 1,07 zurück.
Wie sieht die technische Prognose für die EUR/USD-Paar im kurzfristigen Zeitraum aus? Ist es jetzt vorteilhafter, Euro oder Dollar zu kaufen oder zu verkaufen? Dieser Frage hat Sergei Kozlovsky, Leiter des Analyseabteilungs bei Grand Capital, für das Magazin Fotreyder geantwortet.

Technische Analyse der EUR/USD: Rückgang auf 1,07 vom Widerstand bei 1,085
Die allgemeine Korrektur des US-Dollars unterstützt auch die EUR/USD-Paar – seit Beginn des Jahres ist der Euro um 4 Cent gestiegen (+3,84 %) und strebt nun einem neuen Widerstandslevel von 1,0850 entgegen. Aus technischer Sicht gibt es für die Pair Perspektiven, sich an diesem Level zu stabilisieren, jedoch wird die Pair am Freitag, dem 3. Februar, nach Veröffentlichung der Arbeitsmarkt-Daten in den USA, zur unteren Grenze des Kanals zurückkehren – 1,0700.

Im Allgemeinen sieht die technische Situation der Pair folgendermaßen aus: Auf dem Tageschart ist das Niveau von 1,08 ein wichtiges Widerstandslevel. Mit der ersten Versuch, egal wie stark die fundamentalen Faktoren sind, wird es nicht möglich sein, dieses Niveau zu durchbrechen und sich darunter zu verfestigen, ohne vorher mindestens auf 1,07 abzurutschen. Auf dem kleineren Timeframe (H4) spricht der Signal des Oscillators RSI für eine Rückkehr zu dem genannten Widerstand – die Kurve drehte sich und gab einen Signal für die Fixierung von langen Positionen.
Fundamentale Ursachen für den Kursverfall des Dollars – Korrektur
Aus fundamentaler Sicht bestehen die Probleme mit dem Euro weiterhin, wobei wirtschaftliche Schwierigkeiten mit dem unklaren Ergebnis der bevorstehenden Wahlen in Deutschland und Frankreich verbunden sind. Nach den Ergebnissen der Wahlen in den USA ist der Markt bereit für jeden Szenario, was zu einer gewissen Unruhe führt. Im Allgemeinen ist der Kauf des Euros nicht die beste Idee, nicht nur in der Pair mit dem US-Dollar, daher ist der aktuelle Anstieg von 1,04 auf 1,08 nichts anderes als eine technische Korrektur.
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