Am Donnerstag, dem 24. Mai, hat die US-Notenbank (Federal Reserve) den Protokolltext des Treffens veröffentlicht, das am 3. Mai abgeschlossen wurde. Wie erwartet erwarten die Mitglieder des FOMC eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal 2017. Die schwache wirtschaftliche Aktivität im ersten Quartal wurde durch ein vorübergehendes Verlangsamung des Konsums verursacht, so die Federal Reserve. Das verbesserte Arbeitsmarktumfeld und das Wachstum der Einkommen der Haushalte ermöglichen es, den Konsum im Frühjahr 2017 wiederherzustellen. Ein Wiederholung der Situation mit der Verlangsamung der Inflation wie im März 2017 wird nicht erwartet.

Was beunruhigt Märkte und die Fed vor einer Zinserhöhung im Juni?
Die Fed prognostiziert eine bevorstehende Zinserhöhung, wie in dem Protokolltext des Treffens vom 3. Mai festgestellt wurde. Die Leiter der Regulierungsbehörde glauben, dass die Steuer- und Budgetpolitik des neuen Präsidenten in den nächsten Jahren stimulierend sein wird.
Die Arbeitslosenquote wird sich über mehrere Jahre verringern, und die Inflation wird im Jahr 2018 und 2019 weiter steigen. Im Jahr 2019 wird sie sich der Zielmarke von 2 % nähern. Das Risikogleichgewicht ist nach unten verschoben, aber es ist weniger signifikant als ein Jahr zuvor. Externe Risiken sind gesunken. Der globale Wirtschaftswachstum zeigt eine Erholung.
Obwohl im Begleitstatement keine Kommentare zur Reduzierung des Balance-Sheets der Fed enthalten waren, diskutierte die Regulierungsbehörde den Plan zur Reduzierung des Vermögenswerts auf aktuell 4,5 Billionen Dollar. Weitere Zinserhöhungen sollen schrittweise erfolgen, wie zuvor geplant.
Einige Führungskräfte der Fed stellten fest, dass die Normalisierung der Geldpolitik negative finanzielle Folgen auf den Schwellenmärkten verursachen könnte. Mehrere Mitglieder des FOMC hoben die möglichen Abwärtsgewichte für die Inflation hervor.
Im Allgemeinen war die Reaktion der Märkte uneinheitlich. Auf der einen Seite war die Regulierungsbehörde positiv auf eine Zinserhöhung bei dem nächsten Treffen im Juni eingestellt. Auf der anderen Seite ist dies jedoch unter der Bedingung möglich, dass die wirtschaftliche Aktivität in den USA den Vorhersagen der Federal Reserve entspricht.

Bisher ist die Statistik nicht beeindruckend und daher stieg der Kurs der EUR/USD-Währungspaar leicht an. Der harte Standpunkt der Fed verhinderte, dass dieser Anstieg eine größere Entwicklung erfuhr, sagen Experten des Magazins ForTraders.org.
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