01 May, 2026

Fixierter und schwankender Spread – welchen sollte ein Trader wählen?

Evgeny Arhipov

Die maximale Reduzierung der Handelskosten ist ein natürliches Verlangen jedes Teilnehmers an den Finanzmärkten, und es ist verständlich, dass für Händler die Größe des Spreads einer der wichtigsten Faktoren bei der Auswahl einer Brokerfirma ist. Für die Broker selbst ist dies ein starkes Wettbewerbsvorteil und ein Hebel zur Kundenakquise.

Illustration: Fixierter und schwankender Spread – welchen sollte ein Trader wählen?

Inhalt

Unter dieser Logik könnte man vermuten, dass je niedriger der Wert ist, zu dem ein Broker den Spread für ein bestimmtes Finanzinstrument festlegt, desto vorteilhafter wird der Handel für seine Kunden sein. Doch in der Praxis ist dies oft nicht der Fall. Tatsächlich bieten viele große Broker neben fixierten auch schwankende Spreads an, deren Größen weder begrenzt noch reguliert sind. Und genau dies betrachten sie als einen ihrer Wettbewerbsvorteile auf dem Markt.

Ist es also sinnvoll für einen Trader, nach einem Trick bei engen fixierten Spreads zu suchen? Ist es sinnvoll, sich vor einem schwankenden Spread zu fürchten? Und welche dieser Arten der Gebührenberechnung ist für die Broker vorteilhafter? Wir sprechen darüber und anderen Besonderheiten der Spread-Berechnung an den Finanzmärkten im Folgenden.

Fixierter Spread auf dem Forex-Markt

Bevor wir uns mit dem Spread genauer beschäftigen, lohnt es sich, daran zu erinnern, was der Spread eigentlich ist.

Spread wird von jeder Handelsoperation eines Traders unabhängig vom Ergebnis erhoben und ist eine Form der Bezahlung für die Vermittlungsdienste auf dem Finanzmarkt, d.h. der reine Gewinn des Brokers. Mathematisch gesehen ist der Spread die Differenz zwischen den günstigsten Kauf- und Verkaufspreisen eines und desselben Finanzinstruments.

Daher sollte der Spread für jedes Instrument in jedem Moment in Abhängigkeit von den aktuellen Marktkursen variieren.

Ein Broker, der den Spread über einen bestimmten Zeitraum auf derselben Marke festhält, tut dies künstlich. Dabei ist offensichtlich, dass der feste Spread keinen direkten Bezug zur Volatilität des Instruments hat.

Schwankender Spread auf dem Markt

Der schwankende Spread auf dem Währungs- und anderen Finanzmärkten wird ausschließlich durch die Marktsituation bestimmt und erfordert keine äußeren Eingriffe. Ein Trader, der einen schwankenden Spread nutzt, zahlt für jede Transaktion eine Summe, die genau der Differenz zwischen dem Preis von Angebot und Nachfrage für das Asset zum Zeitpunkt der Ausführung entspricht. Somit kann niemand, nicht einmal der Broker, den Betrag dieser Gebühr im Voraus bestimmen oder garantieren, dass eine bestimmte Transaktion vorteilhaft ist.

Vorteile und Nachteile verschiedener Spread-Typen

Illustration: Fixierter und schwankender Spread – welchen sollte ein Trader wählen?

Mit einem niedrigen und was besonders wichtig ist, bereits im Voraus bekannten Spread hat der Trader einen Vorteil und erhöht die Produktivität seiner Arbeit am Markt. Allerdings sollte man verstehen, dass kein Broker sich selbst schädigen wird und seine eigene Profitabilität stark reduzieren wird.

Bei einer starken Zunahme des Abstands zwischen den besten Bid- und Ask-Preisen kann der feste Spread ebenfalls erhöht werden, also auf einer neuen Marke festgehalten werden. Bei starker Volatilität des Marktes kann beispielsweise ein einziger Schritt bis zu mehreren hundert Punkten erfolgen. Der Umstand, dass der Broker in der Lage ist, den Spread-Erstellen zu beeinflussen, bedeutet nicht nur, dass er ihn für Kunden anziehend reduzieren kann, sondern auch, dass er ihn gegenüber der objektiven Marktsituation erheblich erhöhen kann, um seinen eigenen Gewinn zu steigern.

Andererseits kann der unregulierte schwankende Spread zu verschiedenen Zeiten potenziell niedriger oder deutlich höher als der feste sein, was ein zusätzliches Element der Unsicherheit in die ohnehin angespannte Arbeit des Traders bringt.

Allerdings kann man mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, dass der Broker nicht nur den Spread-Erstellen beeinflusst, sondern auch andere Parameter der Transaktionen, einschließlich Kurse. Das bedeutet, dass die Händler tatsächlich mit anderen Marktteilnehmern interagieren und nicht mit der Firma selbst.

Regeln für sichere Handel mit fixierten Spreads

Offensichtlich ist die Künstlichkeit des Begriffs fixierter Spread nicht der Grund, die Möglichkeit der Planung und Reduzierung der Handelskosten abzulehnen. Doch bevor Sie ein günstiges Angebot eines Brokers nutzen, stellen Sie sicher, dass:

  • Minimale Spreads von 0,2, 0,5 oder 1 Punkt werden nicht für alle Währungspaare angeboten, sondern nur für die liquidesten. Andernfalls stellt sich die Frage: Wie verdient der Broker seinen Gewinn und führt er Kundentransaktionen überhaupt auf den Markt?
  • Festgelegte Spreads werden nur für Transaktionen angeboten, die von dem Dealer verarbeitet werden. Denn die Arbeit auf dem direkten Interbankenmarkt und die durchgehende Verarbeitung von Transaktionen ohne Dealing Desk verbieten jegliche Manipulationen an den Parametern der Transaktion, einschließlich der Höhe des Spreads.
  • Das Unternehmen gibt nicht die Sicherheit der konstanten Aufrechterhaltung des festen Spreads auf dem gleichen Niveau und informiert die Kunden klar über die Möglichkeit und Bedingungen seiner Änderung. Andere Aussagen würden bedeuten, dass der Broker bereit ist, bei jedem starken Sprung der Volatilität oder der Liquidität des Marktes Verluste zu tragen, was sowohl der einfachen Logik als auch den Geschäftsgrundsätzen widerspricht und daher nicht wahr sein kann.

Schlussfolgerung

Es ist nicht schwer zu erkennen, dass der Typ des Spreads an sich

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