Seit den 1990er Jahren haben Contract for Difference (CFD) schnell an Beliebtheit gewonnen und sind heute bei Anlegern auf der ganzen Welt, sowohl bei Einsteigern als auch bei Profis, sehr gefragt. Es gibt viele Gründe dafür, aber um sie zu verstehen, ist es notwendig, zu wissen, was dieser Finanzinstrument darstellt und wie man damit handelt. Wir bieten Ihnen einen kurzen Einblick in das Handeln mit dem spekulativsten Produkt der Gegenwart.

Kennenlernen des CFD
Viele Händler haben diesen Finanzinstrument bereits in ihrer Arbeit ausprobiert und seine vielfältigen Möglichkeiten geschätzt, aber es gibt auch Spekulanten, die sich noch nicht entschließen können, diesen Versuch zu wagen. Die Gründe für solche Zweifel sind schwer zu sagen. Vielleicht Angst vor etwas Neues oder übermäßige Vorsicht, oder einfach nur ein Mangel an vertrauenswürdiger Information. In jedem Fall ist es wichtig, die Prinzipien des CFD-Handels kennenzulernen. Wer weiß, vielleicht wird dieses Instrument Ihr Schlüssel zu profitablen Transaktionen sein.
Der Contract for Difference (CFD) ist ein margenbasierter Produkt, der es ermöglicht, Gewinne aus dem Anstieg oder dem Rückgang des Preises eines Basiswerts zu erzielen, ohne den Wert selbst zu besitzen. Als Basiswerte können alle Instrumente dienen, die von einem Broker gehandelt werden (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Futures usw.). Der Gewinn wird als Differenz zwischen dem Eröffnungs- und Schließungspreis der Position berechnet, abzüglich der Provisionen. Aufgrund seiner zahlreichen Vorteile hat sich der CFD-Vertrag weltweit durchgesetzt und ist bei einer großen Anzahl von Händlern sehr beliebt.
7 Gründe, mit CFD-Verträgen zu handeln
1. Nutzung von Hebel
Eine Besonderheit des CFD-Vertrags ist, dass ein Hebel beim Handel angeboten wird, der es dem Händler ermöglicht, Transaktionen mit Summen durchzuführen, die deutlich größer sind als der Betrag des Sicherheitsdepots. Normalerweise beträgt dieser Betrag etwa 5–10 % des Vertragswertes. Um dies besser zu erklären, geben wir ein Beispiel. Wenn der Hebel 1:10 beträgt, benötigt ein Investor nur 3.000 US-Dollar, um einen Vertrag über Aktien im Wert von 30.000 US-Dollar abzuschließen. Dabei wird der Gewinn aus der Preisänderung des Basiswerts (ebenso wie der Verlust) mit dem Hebelbetrag multipliziert.
2. Möglichkeit, lange und kurze Positionen zu öffnen
Dieses wichtige Vorteil ermöglicht es dem Händler, nicht nur vom Anstieg des Werts der Aktie, sondern auch vom Rückgang zu profitieren. Zudem erfolgen die Abrechnungen viel schneller als beim Handel mit physischen Vermögenswerten.
3. Erhalt von Dividenden bei CFD auf Aktien
Wenn Sie eine lange Position bei einem CFD auf eine Aktie halten, auf die Dividenden gezahlt werden, erhalten Sie eine Dividendenzahlung, als ob Sie der Eigentümer dieser Aktie wären. Im Falle einer kurz Position werden die Dividendensummen jedoch von Ihrem Konto abgezogen.
4. Geringe Gebühren
Beim Abschluss einer Börsentransaktion zahlt der Händler eine bestimmte Vergütung (Depotverwaltung, Steuergebühr usw.). Bei CFD beträgt diese Summe gering und liegt zwischen 0,1–0,5 % des Vertragswerts, manchmal sogar null. Diese Eigenschaft (zusammen mit der Tatsache, dass kein physischer Besitz des Basiswerts erforderlich ist) macht dieses Investitionsinstrument zur idealen Wahl für kurzfristige Investoren.
5. Möglichkeit des Risikohedge
Wenn Sie Aktien oder Rohstofffutures besitzen und diese nicht verkaufen möchten, auch wenn ihr Wert sinkt, können Sie eine kurz Position bei CFD auf diese Vermögenswerte eröffnen. Somit werden die Verluste aus den ursprünglichen Positionen durch die Gewinne aus den Verträgen kompensiert.
6. Enge Spreads
Beim Handel mit CFD-Verträgen wird der Marktspread ohne Erweiterung erzielt. Dies ermöglicht es, zu denselben Preisen zu handeln wie Börsenhändler.
7. Stromartige Kursbewegungen
Der Kauf- und Verkaufspreis ändert sich sekündlich automatisch. Der Computer führt die Kurse, und die Ausführung von Order dauert 0,01 Sekunden. Sie drücken einfach auf die Taste – und wissen bereits, zu welchem Preis die Transaktion abgeschlossen wird.
Ein paar Worte zu den Nachteilen
Beim Erwähnen der Vorteile von CFD darf man nicht vergessen, dass es auch einen Nachteil gibt.
Da CFD ein margenbasierter Produkt ist, birgt es bestimmte Risiken. Beim Einsatz dieses Finanzinstrumentes sollte der Händler verstehen, dass die Bereitstellung eines hohen Hebels nicht nur zu höheren Gewinnen, sondern auch zu größeren Verlusten führen kann. Es ist sehr wichtig, die hohe Risikostufe zu erkennen und Ihre finanzielle Situation angemessen einzuschätzen.
Wie wählt man einen zuverlässigen CFD-Broker aus?
Für Händler, die CFD handeln möchten, ist die Auswahl eines zuverlässigen Brokers einer der wichtigsten Aspekte, auf die man achten sollte. Bei Handel mit diesem Finanzinstrument wird der Vertrag direkt mit dem Broker abgeschlossen, wobei der Händler den Basiswert nicht direkt besitzt. Daher können Kunden des Brokers ihre Investitionen verlieren, wenn der Broker nicht vertrauenswürdig ist.
Heute bieten viele Broker und Investmentunternehmen direkten Zugang zur Börse. Der einfachste Weg, einen zuverlässigen Broker zu finden, besteht darin, sich auf die Liste der führenden Marktteilnehmer zu verlassen, die von verschiedenen renommierten Medien veröffentlicht werden. Doch sollten Sie nicht nur darauf achten, denn nicht immer bedeutet „beliebt“ auch „der Beste“. Versuchen Sie, alle möglichen Kandidaten zu betrachten. Untersuchen Sie sorgfältig deren Hintergrund, rechtliche Daten und die Bedingungen, unter denen sie arbeiten, und entscheiden Sie erst danach.
Rechtliche Seite
Bezüglich der rechtlichen Seite geht es zunächst um die Vorhandensein von notwendigen Lizenzen, Regulierung durch staatliche Behörden sowie Finanzgarantien von Verbänden, Fondsgesellschaft




