Eine Handelsstrategie auf dem Forex-Markt ist das wichtigste Werkzeug eines Traders, ohne das eine stabile und profitable Handelstätigkeit auf dem Devisenmarkt nicht möglich ist. Mit einfachen Worten ist eine Handelsstrategie ein Art Algorithmus, der dem Trader anweist, wann er Positionen öffnen und unter welchen Bedingungen sie schließen soll.
Wo kann ein Anfänger eine Forex-Strategie finden? Im Internet gibt es viele fertige Varianten, aber die Vielfalt der Auswahl spielt hier gegen den Spekulant:
- Zunächst ist es schwierig, genau die Strategie zu finden, die den Vorlieben entspricht.
- Zweitens, selbst wenn Sie eine solche Systeme finden, gibt es keine Garantie, dass sie profitabel sein wird.
Es ergibt sich also das offensichtliche Lösung – eine eigene Handelsstrategie erstellen. Aber wie? Sehr einfach! Dafür benötigen Sie nur fünf sequenzielle Schritte.

Inhalt
- Schritt 1. Wählen Sie den Handelsstil
- Schritt 2. Wählen Sie technische Indikatoren aus
- Schritt 3. Wählen Sie die Währungspaare oder Paare aus
- Schritt 4. Bestimmen Sie die Methoden zur Fixierung von Verlusten und Gewinnen
- Schritt 5. Organisatorisch-technische Fragen
- Schlussfolgerung
Schritt 1. Wählen Sie den Handelsstil
Der Handel kann langfristig, mittelfristig, kurzfristig oder intraday sein. Es gibt kein fertiges Rezept für die Wahl – alles hängt von Ihrem Temperament, dem Betrag des Kontos, den gestellten Zielen und anderen Faktoren ab.
Von dem gewählten Handelsstil hängt auch der verwendete Zeitrahmen ab. Für Langfristigkeit sind größere Zeiträume, für Skalping – M1-M15. Aus dem Stil geht auch die Wahl der technischen Indikatoren, der Währungspaar usw. hervor.
Schritt 2. Wählen Sie technische Indikatoren aus
Vermeiden Sie es, nach irgendwelchen Superindikatoren zu suchen, über die im Internet auf jedem „Eck“ speziell bezahlte Leute kriegen. Ein unbedingtes Kriterium ist das Verständnis des Prinzips der Arbeit des Filters. Wenn der Indikator einen Kanal auf dem Diagramm aufträgt, müssen Sie genau verstehen, woher er kommt und was er bedeutet. Ob es klassische Bollinger Bänder oder eine fortgeschrittene Modifikation sind, ist bereits der nächste Schritt.
Aufgrund dieser Ursache ist es notwendig, Forex-Indikatoren zu verwenden, die sich nicht wiederholen, sondern sich gegenseitig ergänzen. In trendbasierten Strategien gilt als klassisches Paar „Trendindikator + Oszillator“, z. B. gleitender Durchschnitt + MACD. Für Handel im Flachmarkt werden Kanalindikatoren und Oszillatoren verwendet. Zum Beispiel zeigen die Bollinger Bänder deutlich den Rückprall des Preises an den Kanalgrenzen, und der Oszillator RSI bestätigt den Rückprall durch den Ausstieg der Signallinie aus dem Bereich der Überkäuflichkeit oder Überverkäuflichkeit.
Schritt 3. Wählen Sie die Währungspaare oder Paare aus
Jede Währung hat ihren eigenen „Charakter“: einige „lieben“ lange stabile Trends, andere zeigen oft langsame Bewegungen ohne Korrekturen.
Der Trader muss unbedingt die Besonderheiten der Währungspaare auf dem Forex-Markt kennen, um den richtigen Aktiv in seiner Handelsstrategie zu nutzen. Zum Beispiel, wenn Sie eine Strategie mit Elementen des Martingale-Methoden erstellen, eignen sich Währungspaare, die „lieben“ lange Bewegungen ohne Rücksetzer, nicht dafür und können bei ihrer Nutzung den Kontostand innerhalb von 1-2 Geschäften verlieren. Dabei kann die Strategie voll funktionieren, nur das Instrument wurde falsch gewählt.
Wenn Sie eine Strategie für Skalping oder Pipsing entwickeln, eignen sich Währungspaare mit großem Spread nicht, da dieser fast die gesamte Profitabilität aufzehrt.
Schritt 4. Bestimmen Sie die Methoden zur Fixierung von Verlusten und Gewinnen
Obwohl es scheinbar keine Probleme mit der Gewinnfixierung gibt, gibt es hier auch unter Wasser. Oft schließt der Trader eine Position, die noch mehr Gewinn bringen könnte. Man muss, wie es heißt, dem Plus wachsen lassen. Dazu können Sie die Methode der Teilweise Schließung von Positionen, die Funktion Trailing Stop und ähnliches in Betracht ziehen.
Doch die zweite Hälfte des Sprichworts lautet „Minimieren Sie Ihre Verluste“. Auch hier geht es nicht nur um den klassischen Stop-Loss-Auftrag. Man kann Positions-Lokalisierung, Martingale-Methode, simples „abwarten“ von Verlusten usw. verwenden. Alles hängt von Ihren Vorlieben ab. Das Wichtigste ist, dass die Strategie Gewinn bringt.
Schritt 5. Organisatorisch-technische Fragen
Nachdem Sie eine Strategie entwickelt haben, die „Locks“ verwendet, ist es sehr ärgerlich, festzustellen, dass der Broker, bei dem Sie handeln, nicht erlaubt, unterschiedlich gerichtete Positionen auf einem Währungspaar zu öffnen. Oder der Spread in dem Währungspaar, das Sie für Skalping ausgewählt haben, ist viel höher als bei anderen Brokern. Diese Punkte sollten vorab bedacht werden.
Und natürlich, bevor Sie die Strategie für den Handel auf einem echten Konto verwenden, empfehlen wir Ihnen dringend, sie auf einem Demo- oder Cent-Konto zu testen.
Schlussfolgerung
Die Erstellung einer eigenen Handelsstrategie ist kein schnelles und relativ zeita





