Der gefährliche Managementsystem Martingale kam auf den weltweit bekannten „Foreign Exchange“ mit der Hand von Glücksspielern. Einige Händler, insbesondere Anfänger, nehmen das System als Handelsstrategie wahr und halten Martingale auf dem Forex-Markt für die einzige Möglichkeit, einen 100-prozentigen Gewinn zu erzielen. Erfahrene Profis nehmen die Strategie vorsichtig wahr, da nicht nur Gewinn am Ende des Weges erwartet wird, sondern auch ein sehr wahrscheinlicher Verlust des Kontos.









- Was ist Martingale?
- Was ist das Prinzip des Martingale-Systems?
- Wie wird Martingale auf dem Forex-Markt angewandt?
- Vorteile und Nachteile des Martingale-Prinzips auf dem Forex-Markt
- Wie funktionieren Martingale-Handelsstrategien?
- Was muss ein Händler bei der Nutzung der Forex-Martingale-Strategie wissen?
- Gibt es auf dem Forex-Markt einen sicheren Martingale?
- Was ist für einen sicheren Martingale erforderlich?
- Vorbereitung auf einen sicheren „Martingale“
- Praktisches Beispiel für einen sicheren Martingale
- Mathematische Begründung eines sicheren Martingale
- Mögliche Probleme bei der Nutzung des sicheren „Martingale“
- Empfehlungen zur Nutzung des sicheren Martingale
- Nochmals über Money Management
Was ist Martingale?
Martingale, Martingale (französisch: martingale) ist ein System zur Geldverwaltung, das vom französischen Mathematiker Paul Pierre Lévy entwickelt wurde. Ursprünglich wurde das Martingale-System nur in Glücksspielen verwendet, um Einsätze zu berechnen, später begannen Händler auf dem Aktien- und Währungsmarkt es aktiv zu nutzen und zu verändern.
Was ist das Prinzip des Martingale-Systems?
Für diejenigen, die es nicht wissen, erklären wir das Prinzip des klassischen Martingale-Systems. Ursprünglich war das System auf das Spiel an der Roulette ausgerichtet. Zum Beispiel wurde ein Dollar auf Rot gesetzt. Bei einem Schwarzen Ergebnis wurde der Einsatz verdoppelt, also wurde nun ein Dollar auf Rot gesetzt. Bei einem weiteren Verlust wurde der Einsatz erneut verdoppelt und betrug nun 4 Dollar auf Rot. Dies wurde bis zum Erscheinen des gewinnenden Farbs fortgesetzt.
Grob gesagt ist das Martingale-System eine angepasste geometrische Progression für das Roulette.
Wie wird Martingale auf dem Forex-Markt angewandt?
Mit der Entwicklung der Börsenhändel wurde das Martingale-System auf dem Währungsmarkt Forex eingesetzt. Das allgemeine Prinzip seiner Anwendung ähnelt dem Spiel an der Roulette, nur werden anstelle von „Rot“ und „Schwarz“ Kauf- und Verkaufsaufträge genutzt.
So sieht es aus:
An einem bestimmten Niveau wird eine Verkaufsposition mit 1 Lot geöffnet. Wenn der Preis, entgegen den Erwartungen, weiter steigt, wird die verlustbringende Position nicht geschlossen, sondern eine weitere Verkaufsposition mit verdoppeltem Volumen wird geöffnet. Diese Sequenz wird so lange fortgesetzt, bis der Preis sich dreht und es dem Händler ermöglicht, die Positionen mit Gewinn oder zumindest ohne Verlust zu schließen.

Im Allgemeinen erscheint dieser Ansatz für das Martingale-System so, als ob verlustreiche Geschäfte nicht geschlossen werden müssen, und es gibt fast 100%ige Wahrscheinlichkeit, trocken herauszukommen, Verluste zu vermeiden oder sogar zusätzlich Gewinn zu erzielen. Doch bei dieser Nutzung der Strategie gibt es einige sehr wichtige „Aber“.
- Zunächst führt die Erhöhung offener Geschäfte und die Steigerung ihrer Volumina zu einer Belastung des Kontos und folglich zu einem Margin Call, wenn es nicht ausreicht, neue Aufträge zu öffnen, im besten Fall. Im schlimmsten Fall führt die Handelstätigkeit zu einem Stop Out, bei dem der Forex-Broker beginnt, offene Positionen zwangsweise zu schließen.
- Zweitens ist für die Nutzung von Martingale eine feine Berechnung und ein Kenntnis der technischen Grafiken, Indikatoren usw. erforderlich. Die Positionen werden nicht einfach irgendwo geöffnet. Jeder Auftrag wird an einem Punkt potenzieller Wendepunkte geöffnet, was





