Daten zu Erdölvorräten in den USA
U.S. Energy Information Administration (EIA) ist eine unabhängige Behörde im US-Energieministerium, die Daten über Kohle, Erdöl, Erdgas, Elektrizität, erneuerbare Energien und Kernenergie sammelt. Der Bericht über Erdölvorräte und Gas in den USA ist Teil des wöchentlichen statistischen Berichts der EIA über das Angebot und die Nachfrage im US-Ölsektor.

Aus welchen Quellen stammen die EIA-Daten zu Erdöl?
Die EIA befragt Unternehmen, die mindestens 500 Barrel Rohöl lagern. Da Vorräte unter 500 Barrel ausgeschlossen werden, können die Zahlen der Agentur manchmal die tatsächlichen Vorräte unterschätzen. Trotzdem ist dieser Bericht ein wichtiger Informationsdienst für den Markt, da Veränderungen in den Erdölvorräten den Angebot und Nachfrage sowie die Preise beeinflussen.
Wie unterscheiden sich die EIA-Daten zu Erdölvorräten in den USA vom API-Bericht?
Die EIA-Daten sind ein offizieller Bericht des US-Energieministeriums, während der API-Bericht, der einen Tag früher veröffentlicht wird, eher prognostisch ist und nicht offiziell ist. Daher unterscheiden sich die Daten der EIA und API oft deutlich.
Wann werden die EIA-Daten veröffentlicht?
Die Zahlen des Berichts werden monatlich veröffentlicht, entweder in Tausenden von Barrel pro Monat oder als prozentuale Änderung gegenüber dem vorherigen Monat.
- Veröffentlichungsdatum: wöchentlich, am Mittwoch
- Veröffentlichungszeit: 17:30 Uhr MESZ
- Quelle: www.eia.gov
- Wichtigkeit: hoch
Wie wirken sich die EIA-Daten zu Erdölvorräten in den USA auf den Ölpreis und den Wechselkurs aus?
Zunächst werden die EIA-Daten zu Erdölvorräten in den USA hinsichtlich des Angebots und der Nachfrage bewertet:
- Eine signifikante Reduzierung der Vorräte zeigt an, dass das Angebot möglicherweise sinkt, was den Preisen Druck macht – der Preis pro Barrel steigt.
- Ein Anstieg der Vorräte bedeutet, dass das Angebot die Nachfrage übersteigt, was negativ auf die Ölpreise wirkt.
Auch Unterschiede zwischen dem EIA-Bericht und den Daten der API führen zu großer Volatilität auf dem Ölmarkt, da einige Marktteilnehmer ihre Handelsstrategien auf Basis der API-Prognosen planen.
Zweitens haben die EIA-Daten zu Erdölvorräten in den USA indirekten Einfluss auf Wechselkurse, die von den Ölpreisen abhängen, wie z.B. der kanadische Dollar, der russische Rubel usw.





