FORTRADERS.org 12/09: Laut Analysten von Rabobank ist der Euro weiterhin stark unterbewertet, obwohl die Europäische Zentralbank besorgt ist.
Der EUR/USD-Kurs auf dem Forex-Markt wird weiter steigen und 1,25 erreichen

Die Kaufkraftparität des Euros zeigt, dass der faire Wert des Euro gegenüber dem Dollar um 11 % über dem aktuellen Niveau liegt.
Der Juli-Bericht zu den Industrieanträgen in Deutschland berichtet über einen Anstieg der Aufträge um 5,0 % im Vergleich zum Vorjahr. In der monatlichen Entwicklung betrug das Rückgang -0,7 %, aber die Exportaufträge blieben auf dem gleichen Niveau. Dies könnte darauf hindeuten, dass Unternehmen derzeit Druck durch den Anstieg des Euro-Kurses vermeiden.
Vor dem Treffen der EZB am 26. Oktober, bei dem möglicherweise erste konkrete Maßnahmen zur Änderung der aktuellen Geldpolitik bekannt gegeben werden, wird sich der Forex-Markt mit etwas anderem beschäftigen.
Das Treffen der FED findet bereits am 20. September statt, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine friedliche Rhetorik seitens des Regulators. Mehrere Vertreter des FOMC haben bereits in diesem Sinne geäußert, dass das Zinssenkungsprogramm der letzten 18 Monate negative Auswirkungen auf die US-Wirtschaft und den Lohnwachstum sowie die Inflation hatte.
In Anbetracht solcher Aussagen und der Naturkatastrophen an den US-Küsten wird die Rendite der 10-jährigen Anleihen nahe dem Tiefstand seit November 2016 liegen, was auf den Fortbestand des Abwärtstrends des Dollar-Kurses hindeutet.
In Rabobank erwarten sie einen schrittweisen Anstieg des EUR/USD-Kurses auf 1,25 bis Mitte 2018. In kurzer Sicht werden die aktuellen Niveaus weiterhin stabil bleiben.
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