Der Rohölpreis für Brent stieg auf etwa 52,5 Dollar pro Barrel, dank einer Veröffentlichung. Die Daten der US-Energiewirtschaft zeigten optimistischere Perspektiven auf einen Marktgleichgewicht, aber nicht ohne negative Aspekte:
- Rohölvorräte: -1,527 Millionen Barrel (API: +1,78 Millionen Barrel, Prognose: -0,3 Millionen Barrel);
- Benzinvorräte: -2,517 Millionen Barrel (API: -4,83 Millionen Barrel, Prognose: -1,0 Millionen Barrel);
- Dieselvorräte: -0,15 Millionen Barrel (API: -1,23 Millionen Barrel, Prognose: -0,75 Millionen Barrel);
- Förderung von Rohöl: 9,430 Millionen Barrel/Tag (+20.000 Barrel/Tag);
- Rohölvorräte in Cushing: -0,039 Millionen Barrel/Tag (API: +2,56 Millionen Barrel, Prognose: -0,7 Millionen Barrel);
- Verbrauch von Rohöl stieg um 0,123 Millionen Barrel/Tag, Importe erhöhten sich um 0,209 Millionen Barrel/Tag, die Auslastung der Raffinerien stieg von 94,3 % auf 95,4 %.
Die erste Reaktion des Marktes war ein Rückgang des Rohölpreises. Die Kurse reagierten auf das geringere Rückgang der Benzinvorräte im Vergleich zu API und auf das Ansteigen der Rohölproduktion. Niedrige Preise ermöglichen es Shale-Produzenten, ihre Produktion weiter auszubauen, was Druck auf die Bullen ausübt.

Im Gegensatz dazu zeigten die Rohölvorratsdaten, die seit 17 Wochen kontinuierlich sinken. Dies ist ein klarer Vorteil. Die US-Rohölvorräte sinken und nähern sich dem 5-Jahres-Durchschnitt. Die OPEC-Strategie funktioniert, auch wenn sie mit Fehlern verbunden ist.
Auch die Tatsache, dass einige Prognosen eine größere Verringerung der Rohölvorräte vorhergesagt haben als die tatsächlichen Werte, konnte den Anstieg des Rohölpreises nicht stoppen.
Eine weitere Unterstützung kam durch den Rückgang des US-Dollar-Kurses, berichten Experten von ForTraders.org, nach vorsichtigen Kommentaren der Fed.

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