06 May, 2026

Griechenland – Nein, Euro – abwärts!

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ForTraders.org: Laut den Ergebnissen des griechischen Referendums scheint Athen die Bedingungen der Gläubiger nicht zu akzeptieren. Die Finanzmärkte reagierten darauf mit starken Kursbewegungen. Die Währungspaar Euro/Dollar fiel am Montagmorgen um fast 1%. Die Unsicherheit auf den Märkten nach dem griechischen Referendum verschwand nicht, sondern verschlimmerte sich sogar.

Müssen Sie erwarten, dass der Euro in der EUR/USD-Paar weiter fallen wird? Welche Niveaus könnten es begrenzen?

Laufen Sie vor dem Euro weg

Laufen Sie vor dem Euro weg: Es erwartet nichts Gutes

Sergej Kochergin, Analyst von EXNESS: Laut Daten des griechischen Innenministeriums stimmten mehr als 61 % der griechischen Wähler gegen die Vorschläge internationaler Gläubiger. Dies gibt der Gruppe von A. Tsipras das Recht, eine härtere Position in den nächsten Verhandlungen mit den Gläubigern einzunehmen. Auf dieses Ereignis reagierte der Kurs des Euros angemessen, wobei er sich am Montagmorgen nahe an das Wochenminimum von 1,095 Dollar heranbewegte.

Dram oder Euro? Egal, die Krise

Im letzten Woche hat die griechische Regierung keine Zahlung von 1,6 Milliarden Euro an den IWF geleistet, was einem Ausfall entspricht. Wir teilen die Sorge der Marktteilnehmer, die einen baldigen Austritt Griechenlands aus der Eurozone erwarten. Agentur S&P gab bekannt, dass es Risiken für eine Reduzierung des BIP Griechenlands um 20 % innerhalb von 4 Jahren gibt, falls dieses Ereignis realisiert wird. S&P bewertet den Umfang der Unterstützung, die griechischen Banken durch das Euro-System gewährt wird, mit 70 % des BIP Griechenlands. Sicherlich würde die griechische Wirtschaft stark schrumpfen, ohne diese Unterstützung, doch das Land könnte eine unabhängigerere Wirtschaftspolitik verfolgen, wenn es zur Drachme wechseln würde. Mit dieser hohen Schuldenlast benötigte Griechenland etwa 10-15 Jahre, um den Staatsschuldenstand wieder auf ein normales Niveau im Verhältnis zum BIP zu bringen.

Vorhersage für die EUR/USD-Paar

Obwohl die EUR/USD-Paar am 6. Juli den morgendlichen Gap geschlossen hat, bilden die Erwartungen einer Zunahme von Kreditrisiken in Europa die Voraussetzungen für eine weitere Abwärtstendenz in den Bereich 1,085-1,095.

Griechenland vs. Euro

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“short_description”: “Die griechische Krise hält den Euro davon ab, zu steigen. Die EUR/USD-Paar ist nur nach unten gerichtet.”

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