Der Kurs des EUR/USD-Paares verlor innerhalb von ein paar Tagen fast 2 %. Die Märkte bewerten weiterhin den Einfluss der protektionistischen Politik Donald Trumps auf die US-Wirtschaft und den Dollar-Kurs. Eine letzte Erklärung der Präsidentschaftsverwaltung führte zu einem beschleunigten Rückgang des amerikanischen Geldes.

Erklärungen der US-Behörden brachen den Dollar-Kurs ein
Die Rhetorik mehrerer Vertreter der neuen Regierung deutet erneut auf eine Vorliebe für einen schwächeren Dollar hin. Trump warf Japan und China vor, ihre Währungen abzuwerten. Der US-Präsident erklärte, Maßnahmen gegen Länder zu ergreifen, die absichtlich ihre nationalen Währungen schwächen, um Vorteile zu erlangen. Peter Navarro, Handelsberater von Trump, bemerkte, dass Deutschland vom niedrigen Kurs des Euros profitiert.
Die Logik der neuen Administration ist einfach. Wenn es in den USA gelingt, die Produktion zurückzubringen, wird der Export stark zunehmen, der unter dem starken Dollar-Kurs leiden wird. Die Wettbewerbsfähigkeit der mit US-Gebiet exportierten Waren und Dienstleistungen wird umso geringer sein, je stärker der USD-Kurs ist.

Unterstützt wurde der Kursabfall auch durch wirtschaftliche Daten aus den USA. Der Chicago PMI Business Activity Index sank auf 50,3 Punkte bei einem Prognosewert von 55,1 Punkten. Der Verbraucherstimmungsindex des CB lag unter den Erwartungen.
Als Ergebnis des Tages fiel der Dollar auf dem Devisenmarkt, sowie die US-Aktienindizes, berichten Experten des ForTraders.org-Magazins.
Online-Debatten über Forex-Handel
- Aktuelle Situation, Diskussion und Prognosen für Forex (EURUSD, USDJPY, GBPUSD, USDCHF, AUDUSD, NZDUSD)