Das neue Jahr rückt näher, doch der erwartete Rückgang des Euros gegenüber dem Dollar ist noch nicht eingetreten. Im Gegenteil, die EUR/USD-Wechselkurspaar hat sich in der vergangenen Woche um 100 Punkte gesteigert.
Was Trader von der Entscheidung der FED erwarten können, erfahren Sie im Forex-Prognose für EUR/USD für die Woche.

Der Tag “D” und die Stunde “T” für EUR/USD
Die EZB hat in diesem Jahr alles getan, was sie konnte, und jetzt ist die Reihe an der FED, sich zu melden. Die Woche ist mit makroökonomischen Daten gefüllt, doch das zentrale Ereignis für den gesamten Währungsmarkt, nicht nur für die EUR/USD-Wechselkurspaar, wird die Bekanntgabe der Ergebnisse des FED-Treffens am Mittwoch, dem 16. Dezember, sein.
Zurzeit besteht eine Marktzuversicht von 80 %, dass die FED ihre Zinsen auf 0,50 % erhöhen wird. Dennoch könnte die Marktreaktion, auch wenn die Zinserhöhung erfolgt, unklar sein.
Viel hängt davon ab, wie die FOMC redet. Vor kurzem hat die EZB bereits die Euro-Bären enttäuscht, indem sie die Volumina des Ankaufprogramms unverändert ließ, was zu einem Anstieg der EUR/USD-Wechselkurspaar führte.
Eine ähnliche Überraschung für den Markt kann auch die FED liefern. Dass in der Begleitmeldung und der Rede von FED-Chefin Janet Yellen die Phrase „Abhängigkeit der weiteren Zinsprognosen von den einlaufenden Daten“ vorhanden sein wird, kann man mit 101 % Sicherheit voraussetzen. Der Markt wird mehr auf die Tempo der Zinserhöhung achten.
Mögliche Szenarien sind: Die Zinsen werden erhöht, aber die Prognosen für das Tempo der Erhöhung werden schlechter, möglicherweise werden die Erwartungen bezüglich der Arbeitslosenquote reduziert, oder schließlich (wir sollten nicht vergessen, dass es noch 20 % „unwissende“ Marktteilnehmer gibt), bleiben die Zinsen unverändert.
Die Marktreaktion kann unklar sein: von einem starken Dollar-Anstieg bis hin zum Dollar-Rückgang, falls der Markt von den Handlungen der FED enttäuscht wird.
In jedem Fall ist dieses Ereignis groß genug, um bestehende Trends auf dem Markt zu verändern und die Richtung der EUR/USD-Wechselkurspaar für mittelfristige Perspektiven festzulegen.
Indikatoren geben keine klare Antwort über die Perspektiven der EUR/USD-Wechselkurspaar
Auf dem Tageschart sehen wir, wie die EUR/USD-Wechselkurspaar nach dem vorherigen Rückgang zur 50 %-Fibonacci-Ebene korrigiert wurde und versucht, eine neue Abwärtswelle zu bilden.
Nächste Unterstützungsebenen für EUR/USD sind EMA 14 (rot) und EMA 50 (grün). Auch der aktuelle Niveau von 1,0960 ist eine starke Unterstützung.
Als nächstes werden die Widerstandsebenen 1,1015 (50 %-Fibonacci-Ebene) und EMA 200 (blau) betrachtet.

- Der Gleitende Durchschnittsindikator (EMA 200, 50 und 14) ist in absteigender Reihenfolge nach oben geöffnet, jedoch sind EMA 14 und EMA 50 nach oben geöffnet, was auf eine tiefe Korrektur hindeutet.
- Die MACD-Indikator (12, 26, 9) befindet sich über der Nulllinie und bestätigt die steigende Tendenz, die Spitze der Histogramme ist noch nicht gebildet worden.
- RSI-Indikator (14) befindet sich in der Nähe des Niveaus 70, jedoch ist noch Spielraum für Bewegung vorhanden, es ist noch zu früh, von Überkauftheit zu sprechen.
Experten von ForTrader müssen konstatieren, dass die Wechselkurspaar EUR/USD in eine Phase der Unsicherheit eingetreten ist, die Lösung kommt am 16. Dezember und wird die weiteren Perspektiven der wichtigsten Wechselkurspaar bestimmen.
Die Experten des ForTrader-Magazins weisen darauf hin, dass die Forex Prognose für EUR/USD keine Handelsempfehlung ist, sondern eine subjektive Meinung über die Situation am Markt.
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