Bei seiner Rede in Brüssel betonte der Chef der EZB, Mario Draghi, das beschleunigte Wachstum der Wirtschaft der Eurozone. Die Risiken für eine Abwärtsentwicklung sind gesunken, obwohl die Grundinflation weiterhin unter Druck steht.
Kurs des Euros fällt auf Kommentare von Mario Draghi am 29. Mai

Der Präsident der EZB betonte die Notwendigkeit, die lockere Geldpolitik beizubehalten, um weiteres Wachstum der Preise zu ermöglichen. Laut Draghi ist es noch zu früh, um Erwartungen bezüglich der ersten Änderungen der Geldpolitik zu bilden.
Der Leiter der EZB beendete seine Rede mit einer Aussage zur Unveränderlichkeit des Wechselkurses des Euros.
Tatsächlich reagierte der Kurs der EUR/USD-Währungskonstellation mit einem geringfügigen Rückgang im Rahmen der Rede des europäischen Regulators. Auf der einen Seite signalisierte der Rat der Zentralbank, dass er nicht vorhat, die Programme zur Stimulation abzuschaffen, einschließlich Quantitativer Lockerung (QE), aber betonte ein vollständiges Wirtschaftswachstum in den letzten Monaten.
Die Wirtschaft der Eurozone wuchs im ersten Quartal schneller als die der USA. Die Arbeitslosenquote sank auf 9,5 %, was ein Minimum von acht Jahren darstellt, und die Inflation lag bei 1,9 %.
Experten erwarten, dass die EZB bereits im Sommer ihre Rhetorik schrittweise verändern wird, indem sie aus ihrer Rhetorik die Vögelkommentare über die Möglichkeit einer Erhöhung der Stimulierung in Notfällen und andere entfernt.
Aktueller Wechselkurs des Euros zum Dollar onlineAber wir sprechen weiter über die Reaktion des EUR/USD-Kurses auf Draghis Rede. Während der amerikanischen und asiatischen Handelsession verstärkte sich der Rückgang und nähert sich aktuell dem Niveau von 1,111. Insgesamt hat der Euro gegenüber dem Dollar etwa 0,6 % verloren, seit Draghi seine Aussage machte. Die Kommentare über das starke Wirtschaftswachstum halfen dabei, den Wechselkurs des Euros vor einem stärkeren Rückgang zu bewahren. Dies hält die Hoffnung der Anleger, dass die EZB die Stimulierung möglicherweise etwas früher als in den Erklärungen des Regulators beenden wird.
Weitere Druck auf den Wechselkurs des Euros übten Sorgen aus, dass Griechenland den nächsten Zahlungsstrom von 7 Milliarden Euro nicht zahlen könnte.
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