Forex im Februar setzt die Januar-Trends fort und beobachtet aufmerksam die Bewegungen des US-Dollars sowie die provokanten Äußerungen und Handlungen Donald Trumps. Wir sprechen darüber, wie man mit den Entscheidungen des neuen amerikanischen Präsidenten profitieren kann.
Hochpotenzial für den Euro gegenüber dem Dollar!


Das wichtigste Ereignis im Januar für den Dollar und die Finanzmärkte insgesamt war die Amtseinführung von Trump und seine Ernennung zum Präsidenten der USA. Wie sich in den ersten Wochen seiner Regierung gezeigt hat, hat die Position nicht zu mehr Realismus oder weniger Unreife geführt. Trump bleibt bei seiner Linie des totalen und unbedingten Populismus. Dies schadet dem Dollar erheblich.
In diesem Zusammenhang sehen die Perspektiven des Anstiegs der EUR/USD-Paar in absehbarer Zukunft nicht ohne Hoffnung aus. Laut Einschätzung einiger Experten ist der Euro die am wenigsten bewertete Währung unter den Ländern der Großen Zehn. Die Höhe der Untereinschätzung beträgt etwa 25%. Berücksichtigt man dies, kann man sagen, dass das Potenzial für einen Anstieg der Währungspaar sehr groß ist.
Trotzdem bewertet die Wellenanalyse die Perspektiven des Euro gegenüber dem Dollar noch ziemlich skeptisch (siehe Tabelle unten). Die meisten Signale sind neutral, d.h., es gibt noch keine konkreten Handlungsempfehlungen. Andererseits ist die Situation gemischt: Langfristig lohnt es sich, die Währungspaar zu kaufen, aber kurzfristig sollte sie verkauft werden.

Wie kann man mit der britischen Wirtschaft profitieren?

Der Januar kann als Wendemonat für die GBP/USD-Paar bezeichnet werden. Eine Reihe guter makroökonomischer Daten sowie die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs des Vereinigten Königreichs, dass der Brexit-Prozess vom Parlament und nicht vom Regierungsteam initiiert werden muss, sowie die obligatorische Genehmigungsverfahren für den Plan der Regierung zur Ausstieg aus der EU durch das Parlament haben die Anleger und Händler positiv eingestellt gegenüber dem Pfund. Allerdings ist es noch zu früh, von einem echten Bruch in der Stimmung zu sprechen. Bis jetzt ist der Brexit eine Bedrohung für die Wirtschaft, was bedeutet, dass globale Versuche, den Pfund zu steigern, genutzt werden sollten, um ihn zu verkaufen.
Der Anstieg der Währungspaar im Januar hatte einen stark positiven Einfluss auf die Ergebnisse der Wellenanalyse (siehe Tabelle unten). Im Moment sind nur Kaufsignale für den Pfund aktiv, mit minimalen Zielwerten in der Nähe von 1,30, und vielversprechend sind etwa 1,35-1,36.

Wie Trump den japanischen Yen unterstützt…

Der Faktor Trump war im Januar dominierend auf dem Devisenmarkt. Und zwar für den Dollar ein ständiger Grund zur Sorge und ein Generator von Unsicherheit. Darüber hinaus war eines der Ergebnisse der Präsidentschaft von Trump und seiner ersten Befehle und Aussagen ein plötzlicher Nachfrage nach Sicherheitsanlagen – Gold und japanischer Yen. Daher ist es nichts Besonderes, dass USD/JPY Verluste erlitt und den Monat in der Nähe der Unterstützung von 112,60 abschloss.
Wenn man den Faktor Trump entfernt, sieht das Zukunft der Währungspaar nicht ganz so aussichtslos aus. Die Bank Japans behielt die Parameter der Geldpolitik unverändert, und wir erinnern uns daran, dass die Fed die Zinsen im Dezember erhöhte und versprach, dies bis zu drei Mal im Laufe des Jahres 2017 zu tun. Das bedeutet, dass die Zinsspanne zwischen den USA und Japan wächst, was wiederum ein Grund und eine Basis für den Anstieg der Währungspaar ist.
Was die Ergebnisse der Wellenanalyse (siehe Tabelle unten) angeht, sind die Prognosen eher gemischt. Langfristig hat die USD/JPY-Paar ein recht gutes Potenzial für einen Anstieg. Kurzfristig neigt sie jedoch zu einem Rückgang. Die größte Masse der Signale ist inaktiv, also warten die Märkte offensichtlich darauf, dass die Währungspaar endgültig ihre Richtung festlegt.
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