Am Mittwoch, dem 1. Februar um 22:00 Uhr MESZ wird die Federal Reserve die Ergebnisse des letzten FOMC-Abstimmungssitzung zur Zinspolitik bekanntgeben. Die Federal Reserve wird den Zinssatz im Februar nicht erhöhen. Der Markt für Futures spricht von einer Wahrscheinlichkeit von 4,0%. Im März beträgt diese Wahrscheinlichkeit jedoch 21%

Die FOMC-Sitzung am 1. Februar: Es gibt etwas zu überraschen, aber unwahrscheinlich
Im Jahr 2017 wird mit drei Zinserhöhungen gerechnet, allerdings nur als Reaktion auf die fiskalische Stimulierung durch die neue US-Administration und die beschleunigte Inflation. Die voraussichtlichen Monate für eine Verschärfung der Geldpolitik sind März, Juni, September und Dezember. Auf jedes dieser vier Treffen folgt eine Rede der Chef der Federal Reserve, Janet Yellen, was eine höhere Wahrscheinlichkeit dafür bedeuten könnte, dass die Regulierungsbehörde handelt.
Durch die Tatsache, dass die Federal Reserve zuletzt bei der vorherigen Sitzung den Zinssatz erhöht hat, könnten viele Experten das Februar-Sitzung als unbedeutend betrachten. Der Markt wird lediglich ein Begleitstatement der Regulierungsbehörde erhalten und keine Kommentare vom FOMC.
Es ist möglich, dass die Federal Reserve den Text des Begleitstatements so formuliert, dass sie die Möglichkeit einer Zinserhöhung am 15. März offen lässt. Dies würde die Wahrscheinlichkeit einer Verschärfung der Geldpolitik auf dem Futures-Markt erhöhen und den Dollar-Kurs unterstützen.
Trump – die größte Bedrohung für die Federal Reserve
Aber dieser Szenario ist unwahrscheinlich. Die Unschärfe der Trump-Politik bleibt der Hauptfaktor, weshalb viele globale Zentralbanken nicht rasch Entscheidungen treffen werden. Märkte werden auf den Moment warten, in dem die Absichten des neuen US-Präsidenten in Bezug auf die fiskalische Politik klarer werden.

Kann man sagen, dass die Federal Reserve von Trump abhängt? Ja. Aufgrund der Unsicherheit und möglichen negativen Auswirkungen seiner Handlungen kann man dies mit der Schwächung des Yuan im Jahr 2015 und dem Wirtschaftsverlangsamung in China sowie dem Einfluss des Brexit auf die globale Wirtschaft vergleichen.
Der aktuelle Dollar-Kurs zeigt bislang eine negative Tendenz. Experten von ForTraders.org erwähnen, dass die Chancen auf eine fallende Korrektur relativ hoch sind.
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