Die Anzahl der unvollendeten Verkäufe von Immobilien in den USA stieg im Mai um 0,9 % monatlich (8,3 % jährlich) und erreichte ein Hoch seit April 2006.
Veränderung der Anzahl der unvollendeten Immobilienverkäufe in den USA, monatlichLaut NAR steigerte sich die Vertragsaktivität im Mai zum fünften Monat in Folge, was darauf hindeutet, dass die Immobilienverkäufe in den USA auf Kurs sind, ihren besten Jahr seit dem Einbruch zu erreichen. Eine stabile Arbeitsplatzschaffungsrate über ein Jahr hat dem Immobilienmarkt im Frühling dieses Jahres einen Schub verliehen. Die Erholung auf dem Immobilienmarkt in allen vier größten Regionen zeigt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Doch die NAR warnt davor, dass die steigende Verkaufsgeschwindigkeit zu einem unkontrollierten Preisanstieg führte, der fast viermal so schnell wächst wie die Löhne. Gleichzeitig bleibt die Wohnraumverfügbarkeit weiterhin ein Problem in den USA. Ohne einen signifikanten Anstieg des Angebots auf dem Markt werden die Preise weiter steigen, da viele Menschen Immobilien kaufen möchten.
Anders ausgedrückt, auf dem US-Immobilienmarkt entsteht gerade eine neue Blase. Solange die Federal Reserve die Leitzinsen nicht erhöht, versuchen Käufer, Immobilien unter begrenztem Angebot zu erwerben. Dies verstärkt die Preise noch mehr und kann letztendlich dazu führen, dass die Blase platzt und ein neuer Finanzkrise ausbricht.
Im Hinblick auf die nicht erwartete Entwicklung des Marktes für unvollendete Immobilienverkäufe handelte die EUR/USD-Kurs mit einer Steigerung. Tatsächlich ist es für die US-Wirtschaft und den Dollar selbst, auch wenn sich der Indikator über den Erwartungen bewegte, nicht vorteilhaft. Aufgrund des Rückgangs des Wachstums des BIP im Land gilt der stark gestiegene Immobilienverkauf als ungesund, meinen Experten des ForTraders.org-Magazins.
Reaktion der Währungspaar EUR/USD auf die Veröffentlichung von Daten zum US-Immobilienmarkt
Prognose der Euro/Dollar-Wechselkurs
- Federal Reserve: September und nichts anderes als September!
- Saxo Bank setzt auf einen Rückgang von EUR/USD
- Arbeitslosenanträge spielen den Anstieg des US-Dollars aus
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