Im Zusammenhang mit der Rede der Federal Reserve Chair, Lacker aus dem FOMC, erklärte dieser, dass die Zinsen schneller steigen müssen als von den Märkten erwartet. Der Dollarkurs stieg bereits vor der Pressekonferenz Yellens. Lacker schätzte, dass das US-BIP 2017 um 2 % wachsen wird und die Inflation die Zielmarke von 2 % erreichen wird. Lacker betonte, dass der Regulator die Zinssätze früher als später erhöhen sollte.

Yellens Aussagen waren äußerst unerwartet
Der Beamte hob die hohe Unsicherheit der zukünftigen Steuer- und Haushaltspolitik von Trump hervor. Ein sehr wichtiger Punkt war, dass Lacker gute Gründe für eine Zinserhöhung im März sieht. Gleichzeitig gab ein alternativer FOMC-Mitglied bekannt, dass die Reduzierung des FED-Bilanzsolls notwendig ist.
Der Kurs der EUR/USD-Parität verlor mehr als 0,5 % im Licht der Rede der Federal Reserve Chef Janet Yellen. Die Leiterin des Regulators erklärte, dass der FOMC bei den nächsten Sitzungen eine weitere Zinserhöhung prüfen wird. Die Steuer- und Haushaltsmaßnahmen der neuen Regierung können Auswirkungen auf die Wirtschaftsaktivitäten des Landes haben, aber über einen konkreten wirtschaftlichen Effekt ist es noch zu früh zu sprechen. Diese Maßnahmen können auch auf die Geldpolitik einwirken.
Die allgemeine Bewertung der US-Wirtschaft war positiv. Die Inflation bewegt sich Richtung der 2 %-Marke, der Arbeitsmarkt bleibt stabil und die Löhne steigen mit höheren Raten.
Yellen nannte die langfristige Zielsetzung der FED das Reduzieren des Bilanzsolls. In Zukunft werden Fragen zur Neuanlage von Papieren diskutiert. Es könnte dabei um das Ende dieses Programms gehen. Gemäß der Taylor-Regel sollte der Zinssatz der FED bei 3,5–4,0 % liegen, sagte die Fed-Chefin.
Experten stellten fest, dass die Rhetorik Yellens darauf hindeutet, dass eine Zinserhöhung im März wahrscheinlich ist. Der Futures-Markt erhöhte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im März von 13,3 % auf 17,7 %.

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