Die gerade erst in die Welt eingeführte elektronische Währung Bitcoin riskiert bereits, weltweit außerhalb des Gesetzes zu geraten.

Nach vielen Ländern, die versuchen, den Umlauf von Kryptowährungen unter ihrer Bevölkerung einzudämmen, hat der Finanzregulator Thailands Bitcoin innerhalb des Landes verboten. Laut seiner Meinung verletzt die elektronische Währung Gesetze über den Kapitalverkehr, was zu unkontrollierten Transaktionen führen könnte, die Thailand möglichst reduzieren möchte. Daher untersagten die Finanzbehörden jegliche Bewegungen mit Kryptowährungen: Kauf, Verkauf und Handel damit.
Es ist zu beachten, dass andere Länder diesem Beispiel folgen könnten, da sie befürchten, dass die aktive Nutzung dieser virtuellen Währung einen Spekulationsblase auslösen könnte. Bereits jetzt hat das US-amerikanische Sicherheitsamt den Bürgern des Landes den Zugang zu der Bitcoin-Börse Mt Gox geschlossen. Die US-Regierung versuchte mehrfach, die elektronische Währung zu legalisieren, doch das Fehlen eines regulierenden und emittierenden Apparats macht Bitcoin außerhalb des Gesetzes.
Die Firma MtGox, die der Zeitschrift ForTraders.org zufolge etwa 70 % aller Bitcoin-Transaktionen durchführt, ist bereit, den USA alle notwendigen Dokumente zur Erteilung einer Lizenz für die Arbeit im Land vorzulegen, jedoch gibt es bislang keine positive Entscheidung.