Laut dem Marktpreisprognose das Volumen der Verkäufe von Secondhand-Immobilien in den USA betrug im Mai 5,29 Mio. (3,8 % monatlich). Der Indikator wird am 22. Juni um 17:00 Uhr MESZ veröffentlicht. Im April lag der Wert bei 5,04 Mio. (-3,3 % monatlich).

Volumen der Verkäufe von Secondhand-Immobilien in den USA
Die Erreichung der prognostizierten Niveaus erscheint tatsächlich recht plausibel. Aktuell gibt es zwei Hauptprobleme auf dem US-Immobilienmarkt: ein unzureichendes Angebot bei hohem Nachfrage und Druck auf die Preise durch das schwache Angebot, was die Einstiegsbedingungen auf dem Markt verschlechtert. In jedem Fall wurde im vorherigen Bericht der National Association of Realtors (NAR) ein gesteigerter Interesse an Käufen festgestellt, verglichen mit dem Vorjahr. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Käufer, die auf den Markt kommen, steigen wird, sofern der Preiswachstum nicht stärker als die Einkommensentwicklung erfolgt.
Außerdem zeigen die Bauaktivitäten in den USA Rekorde. Das Volumen der ausgestellten Baugenehmigungen erreichte im Mai ein Hoch seit September 2007. Dies zeigt, dass die Bauaktivitäten im Sommer schneller werden können, was wiederum auf einen höheren Bedarf an Immobilien, einschließlich Wohnimmobilien, hinweist.
Daher könnten auf dem Secondhand-Markt in den USA sogar mehr Immobilien verkauft werden, als der Markt erwartet. Die Reaktion des Euro/Dollar-Kurses könnte jedoch begrenzt sein, wenn die Daten nicht kritisch schwache Werte liefern. Wenn die Daten bestätigt werden, deutet dies darauf hin, dass sich der Immobilienmarkt weiterhin auf die vorherigen Krisenniveaus erholt und dazu beitragen wird, die Schlüsselzinsrate der FED bereits im September zu erhöhen. Natürlich hängt nicht alles vom Arbeitsmarkt ab, aber dieser zeigt das allgemeine Wirtschaftsgefühl an, wie Analysten des ForTraders.org-Magazins bemerken.