GBP/USD fällt weiter immer tiefer – dank der Bank of England und dem letzten FOMC-Sitzung. Es ist wahrscheinlich, dass die Erweiterung der Stimulierung in Großbritannien und die Reduzierung der Quantitative Easing-Mengen in den USA nicht mehr weit entfernt sind.

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Bank of England: drei gegen sechs
- Die Protokolle der Bank of England zeigen, dass die Entscheidung, das QE-Programm auf dem gleichen Niveau (375 Mrd. GBP) zu belassen, mit 6 Stimmen gegen 3 getroffen wurde, während der Schlüsselsatz einstimmig verabschiedet wurde. King, Fisher und Miles stimmten für eine Erweiterung des QE-Programms um 25 Mrd. GBP, was als Warnsignal interpretiert werden kann. Der Ausschuss sieht die Notwendigkeit einer weiteren Lockerung und Grundlagen für eine spezifischere Form der Stimulierung. Die Bank of England sieht gute Chancen dafür, dass sich die Wirtschaft des Landes 2013 langsam erholen wird.
- Die Protokolle des FOMC zeigen, dass der Risikoabwägung der Federal Reserve gesunken ist, und viele Mitglieder des Ausschusses glauben, dass man bereit sein sollte, die Mengen der QE zu ändern (einige meinen, es sei notwendig, das Aktienkaufprogramm bis zur Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt zu reduzieren). Es gab viel Positives zum Immobilienmarkt. Laut der Federal Reserve sinken die Risiken eines starken Rückgangs der chinesischen Wirtschaft, die Appetite für risikoreiche Währungen steigen, während die Wachstumsaussichten in Europa schwach sind und Risiken bestehen.
- Die Anträge auf Arbeitslosengeld in Großbritannien zeigten eine positive Entwicklung, ihre Zahl sank um 12.500 oder um 4,7 % im Prozentverhältnis, während eine Zunahme von 1.000 Anträgen erwartet wurde. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote auf 7,8 % (nach ILO-Standards), wobei sie im Oktober endlich unter diese Marke fiel, aber die Freude war nicht von langer Dauer.
Großbritanniens QE: Wahrscheinlichkeit einer Erweiterung
- Wir beobachten weiterhin den „Haushaltsabbau“ in den USA. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die automatischen Maßnahmen aus früheren Berichten in Kraft treten (wobei das Datum bereits verschoben wurde).
- Am 7. März findet ein weiteres Treffen der Bank of England statt. Es ist wahrscheinlich, dass die Mitglieder des Bank of England sich der Entscheidung über eine Erweiterung der Stimulierung der britischen Wirtschaft nähern.
- Auch weiterhin beobachten wir die Treffen der EZB: die Schwäche des Euros wird den Dollar stärken und den Pfund erneut schwächen.

Es ist wahrscheinlich, dass die Währungspaare GBP/USD in den nächsten 1-2 Monaten 1,50 und darunter erreichen, später kann man mit einer Fortsetzung der fallenden Bewegung rechnen. Es bleibt nur abzuwarten, wie sich die Stimulierung in Großbritannien allmählich erhöht und ob die Stimulierung in den USA möglicherweise vorzeitig reduziert wird. Die Statistik aus Großbritannien wird wahrscheinlich nicht begeistern (zum Beispiel bei BIP) und darauf zu vertrauen, scheint nicht ratsam zu sein.“,
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