Das technische Analyse-Muster „Flagge“ tritt häufig auf Kursgrafiken auf und ist praktisch auf allen Zeitrahmen zu finden. Es kann sowohl auf Fünf-Minuten-kerzen als auch auf einem Wochenchart identifiziert werden.
Zusammensetzung des technischen Analyse-Musters „Flagge“

In dem Muster „Flagge“ unterscheidet man: das „Stab“ – den ursprünglichen Kursimpuls und die eigentliche „Flagge“ – die Konsolidierung, einen engen Kurskanal, der durch Unterstützungs- und Widerstandsniveaus begrenzt wird. In den meisten Fällen beträgt die Länge der „Flagge“ ein Drittel der Länge des „Stabs“.
Handelssignale des Musters „Flagge“
Das technische Analyse-Muster „Flagge“ ist ziemlich präzise und erfordert klare Ziele für Gewinnmitnahmen und Stop-Loss-Befehle. Bei einer steigenden Bewegung sollte man eine Long-Position (BUY) nur nach dem Durchbrechen der Widerstandslinie und dem Ausbruch des Kurskanals öffnen.

Der Stop-Befehl sollte an dem Minimum des Punktes C (untere Korrekturpunkte) platziert werden. Das Ziel wird gleich dem ursprünglichen Anstieg gesetzt – wir nehmen den Abstand, den der Kurs bis zur engen Konsolidierungszone zurückgelegt hat. Bei einem fallenden Trend sind die Handlungsschritte analog: Einstieg in den Verkauf bei Durchbruch der Flagge, Stop über Punkt C und Ziel entspricht dem ursprünglichen Kursverlauf.
Das Muster „Flagge“ wird oft mit Muster „Wimpel“ verwechselt, das nicht parallele Linien, sondern schmale Formen hat. Dennoch sind beide Muster der technischen Analyse als Fortsetzungsmuster bekannt, weshalb diese Verwechslung nicht zu Verlusten führt.




