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11 February, 2026

Wichtigste Finanznachrichten zum Wochenbeginn

Николай Дудченко
Der Rubelkurs steigt stark. Alle warten auf die Zentralbank-Sitzung am kommenden Freitag. Prognosen zur Leitzins sind noch uneindeutig.

USDRUB steigt bereits in der dritten Woche in Folge: Ende Januar stieg der USD um 0,7 %, letzte Woche betrug der Anstieg 1,3 %, seit Beginn der aktuellen Woche weitere 0,4 %. Die Situation ändert sich jedoch kaum: Der Dollarkurs liegt bei 77,3 Rubel – das sind Niveaus von Mai 2025, zuvor Mai 2023.

Die Inflation für die letzte Woche im Januar belief sich auf 0,2 % gegenüber 0,19 % in der Vorwoche. Im Jahresvergleich ergab sich 6,45 %.

Am Freitag wurde ein ganzer Block an Statistiken zur Arbeitslosigkeit, zum BIP und zu den Einzelhandelsverkäufen für das gesamte Jahr 2025 veröffentlicht. Kurz zusammengefasst:

  • Arbeitslosigkeit 2,2 % – historisch niedrig
  • BIP – Wachstum um 1 %
  • IPC (Inflation) 8,7 %. Zur Erinnerung: Für 2024 waren es 9,5 %.

Derweil hat das Finanzministerium die Zahlen zur Haushaltserfüllung im Januar aktualisiert. Hier wird es etwas beunruhigend: Das Defizit beträgt bereits rund 1,7 Bio. Rubel, und es gibt Nuancen.

Am Freitag, den 13. Februar, findet die Sitzung der Zentralbank statt, und noch ist nicht alles klar bezüglich der Entscheidung. Die offizielle Meinung von Finam lautet beispielsweise: Sie bleibt bei 16 %. Tatsächlich besteht jedoch noch die Chance, dass sie um 50 Basispunkte gesenkt wird. Die indikativen Zinssätze des Geldmarkts sprechen zumindest dafür. Wir beobachten …

Aktienmarkt

Der MOEX-Index konnte die 2800-Punkte-Marke nicht durchbrechen und ist zurückgewichen. Derzeit laufen die Handels bei 2720 Punkten. Letzte Woche fiel der Index um 1,7 %, seit Beginn der aktuellen Woche um etwa 0,6 %.

Unter den Verlierern führt der Baubranche-Index. MOEXRE sank in den letzten zwei Wochen um 3,4 %, hauptsächlich aufgrund des Rückgangs der Samolet-Aktien. Letzte Woche verlor die Marktkapitalisierung 12 %.

Nicht rosig sieht es in den Sektoren Öl und Gas (-2,2 %), Metalle und Bergbau (-2,2 %) sowie im Transportsektor (-2,3 %) aus.

Besser als der Markt schneiden die Finanzen ab – der Sektor gewann 1,8 %. Hier zeigte sich VTB stark, dessen Aktien letzte Woche um 7,6 % stiegen. Hier könnten Erwartungen an hohen Nettogewinn im Jahr 2026 eine Rolle gespielt haben.

Der Sektor Chemie und Petrochemie blieb unverändert. Der Energiesektor fiel nur leicht (Rückgang um 0,75 % in zwei Wochen).

Internationale Nachrichten

Zwischen den USA und dem Iran kommt keine Einigung zustande. Am Freitag, den 6. Februar, fanden Verhandlungen in Oman statt, führten aber zu keinem Erfolg.

Der Ölpreis bleibt auf relativ hohen Niveaus – nahe $69/Barrel. Das wäre noch in Ordnung, wenn nicht die Spreizungen zu russischen Sorten zunähmen: Derzeit beträgt der Spread rund $20-25/Barrel, was viel ist im Vergleich zum Jahresdurchschnitt von $12-13 im Vorjahr.

Gold und Silber sind letzte Woche stark gefallen: Gold verlor 2 %, an manchen Tagen bis zu 8 %. Der Silberkurs sank um 8,5 %. Schuld daran ist ein Mann namens Warsh. Genau ihn nominiert Trump als neuen Fed-Chef nach Powell. Warsh ist eine unbekannte Größe, und der Markt fürchtet, dass er die Zinsen halten könnte. Dadurch stieg der Dollarkurs, während die Metallpreise fielen. Zudem steckt natürlich eine starke spekulative Komponente in den Preisen.

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