FORTRADER: Nach Saudi-Arabien hat auch Irak mit dem Dumping begonnen. Nach Meldungen über Tanker mit Öl, die in die USA geschickt wurden, was den Preis des Brent-Öls um 4 % abstürzen ließ, wurde bekannt, dass Irak nicht nur die Exportvolumina erhöht und aktiv dumpingt, sondern seine Basra Heavy-Öl (ein Rabatt von 10,4 Dollar gegenüber Brent) unter dem offiziellen Preis verkauft.
Heißt das, dass uns in naher Zukunft nur ein Bärenmarkt für Öl erwartet und die Prognose des Ölpreises von Goldman Sachs von 20 Dollar pro Barrel wahr werden wird?

Es gibt Chancen auf einen Ölpreis von 20 Dollar pro Barrel
Anna Bodrova, Analystin von “Alpari”: Je mehr Akteure an den Dumping-Schemata auf dem Rohstoffmarkt teilnehmen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die “Bärenstimmung” im Rohstoffsektor sich noch bemerkbar machen wird.
Im Jahr 2015 gab es zwei aktive Spieler auf diesem Feld – Saudi-Arabien und Russland. Jetzt schließt sich Irak ihnen an, das über beträchtliche Möglichkeiten zur Lieferung und zur Steigerung der Produktion in kurzer Zeit verfügt. Zusammen bilden sie einen ziemlich schweren Druck auf die Ölpreise.
Diesem Faktor gibt es marktwirtschaftliche Gegenkräfte, aber die Chancen auf eine Senkung des Preises für schwarzes Gold sind sehr deutlich. Es scheint also, dass die Prognose von Goldman Sachs tatsächlich bestimmte Grundlagen für ihre Umsetzung hat, obwohl das Ziel von 20 Dollar pro Brent katastrophal wirkt.
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