Die Stabilisierung der Währungspaar über dem Niveau von 1,05 hat ihr geholfen, doch der Anstieg war korrektiv. Der Schlüsselstützpunkt für die EUR/USD-Paar bleibt vorerst bei 1,0520, und nach Ansicht vieler technischer Analysten ist das Überwinden dieses Niveaus nicht mehr weit entfernt. Die Experten betrachten den Anstieg der politischen Unsicherheit in Europa als Hauptfaktor, was zu einem massiven Kursverfall des Euros gegenüber dem Dollar führen könnte.
Technische Faktoren behindern derzeit den Kursverfall der EUR/USD
Die grundlegenden Gründe für den Rückgang der Währungspaar EUR/USD sind bekannt. Auf der einen Seite sehen wir zunehmende Risiken in Europa, verbunden mit dem Anstieg des Populismus im Zusammenhang mit dem Austritt einzelner Länder aus der Europäischen Union. Ein deutliches Beispiel für diese Tendenz ist die Präsidentschaftswahl von Marine Le Pen in Frankreich. Darüber hinaus ist die makroökonomische Statistik nicht erfreulich. In letzter Zeit wird sie hauptsächlich neutral-negativ veröffentlicht. Auf der anderen Seite ist der US-Dollar aufgrund der Äußerungen der Federal Reserve Chair Janet Yellen und der FOMC-Mitglieder gestiegen, die sich einig sind, dass die Zinsen in naher Zukunft erhöht werden müssen. Diese aktuellen Faktoren üben insgesamt einen deutlichen Druck auf die Währungspaar EUR/USD aus.
Technische Analyse des Kurses der EUR/USD-Paar
Technisch gesehen brach die EUR/USD-Paar in der letzten Handelssession die Unterstützung bei 1,053 und setzt heute die Abwärtsbewegung fort. Als nächstes Ziel gilt laut unserer Meinung das Niveau von 1,038 – eine starke Unterstützung. Es lohnt sich, in die Währungspaar einzusteigen, wenn es zu lokalen Rückgängen kommt, mit dem genannten Ziel und darunter.


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