Ein kleiner Druck auf den Dollarkurs wurde durch Lorettas Mester um 18:00 Uhr MESZ ausgeübt. Sie betonte einen moderaten Preisanstieg und die Notwendigkeit eines schrittweisen Zinssatzanstiegs, was nicht bedeutet, dass sie bei jedem Treffen erhöht werden würden. Dennoch betonte der alternative FOMC-Mitglied die Angemessenheit des aktuellen Zinssatzes: ein weiterer Anstieg im Jahr 2017 und drei Anstiege im Jahr 2018.
Die Fed aktualisierte ihre Kommentare zur aktuellen Wirtschaftssituation

Mit mäßig hawkischen Kommentaren sprachen Eric Rosengren und John Williams. Der erste betonte die Stärke des Arbeitsmarktes und seine Überlegenheit gegenüber dem schwachen Wachstum der Preise.
Williams sagte, dass die Fed ihren Bilanzreduzierungprozess bereits im Herbst (September) beginnen müsse, und dass dieser Prozess mindestens vier Jahre dauern werde. Seiner Meinung nach ist die US-Wirtschaft vollständig aus der Rezession herausgekommen. Die Inflation nähert sich der Zielmarke für Inflation und Beschäftigung an. Die Zielmarke von 2 % wird in den nächsten zwei Jahren erreicht. Im Moment spielen importierte Preise keine entscheidende Rolle bei der Senkung der Inflation. Die US-Wirtschaft wird im Jahr 2017 um 1,5 % wachsen.
Williams betonte auch, dass es keinen Grund gibt, schnell die Zinsen zu erhöhen.

Dennoch überstieg der Kurs der EUR/USD-Paar die Marke von 1,19. Investoren erwarten die Arbeitsmarktstatistik in den USA (Nonfarm Payrolls), die am Freitag um 15:30 Uhr MESZ veröffentlicht wird. Allerdings ist die Statistik in den USA äußerst heterogen. Erfolge auf dem Arbeitsmarkt werden durch niedrige Inflation kompensiert.
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