Die Kurse für Brent-Öl haben die Marke von 50 Dollar pro Barrel überschritten, dank zwei wichtigen Ereignissen auf dem Ölmarkt.
Fast 3 % Anstieg der Ölpreise wurden durch Kommentare einiger OPEC-Mitglieder sowie Daten zu den US-Rohölvorräten von API ermöglicht.
OPEC kämpft gegen unredliche Teilnehmer

Zunächst erklärte Saudi-Arabien seine Absicht, den Ölexport im August um 1 Mio. Barrel pro Tag gegenüber dem August 2016 zu reduzieren. Daraufhin unterstützten die Vereinigten Arabischen Emirate die Pläne der Saudis und gaben bekannt, den Exportvolumen an mehreren größten Lagerstätten des Landes um 10 % zu senken.
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eines der vielen Mitglieder des OPEC+-Abkommens, die ihre Verpflichtungen nicht erfüllen. Das Problem ist, dass die Länder immer noch genug Öl exportieren, was Sorgen auf dem Markt auslöste. Saudi-Arabien schlug vor, die Exportdaten zur Prüfung dem OPEC+-Monitoring-Committee vorzulegen, um die Produktion in den Ländern zu kontrollieren, in denen ungenaue Daten zum Export vorliegen.
US-Rohölvorräte: Der Ölpreis stieg
Ein starkes Optimismusgefühl kam auf den Markt nach der Veröffentlichung der Rohölvorratsdaten der USA vom API:
- Rohölvorräte: -10,2 Mio. Barrel (Prognose: -3,0 Mio. Barrel);
- Benzinvorräte: +1,9 Mio. Barrel (Prognose: -1,85 Mio. Barrel);
- Dieselvorräte: -0,111 Mio. Barrel (Prognose: -1,0 Mio. Barrel).
Der Markt hatte nicht mit einem so starken Rückgang der Rohölvorräte gerechnet. Wenn diese Statistik durch den Bericht des US-Energieministeriums bestätigt wird, könnte der Ölpreis weiter steigen. Allerdings hängt viel davon ab, wie hoch die Fördermenge in dem Land ist, sagen Experten des ForTraders.org-Magazins.

Online-Handelsdiskussion über Öl
- Öl – Prognosen und Handel