Der ISM-Indikator zeigt Verbesserungen im US-Industriesektor an, basierend auf Daten aus einer Umfrage bei Einkaufsmanagern. Werte über 50 % zeigen eine Verbesserung gegenüber dem vorherigen Monat an. Im März wird der Indikator von den Märkten auf 52,5 % erwartet. Im Februar lag der Wert bei 52,9 %.
Der ISM-Indikator sinkt bereits seit vier Monaten und könnte im März nahe der negativen Zone liegen, also nur leicht über der Marke von 50 %, prognostizieren die Analysten des Portals ForTraders.org.
Zur Analyse der Situation im US-Industriesektor können die Daten der Federal Reserve Districts betrachtet werden:
- Der Produktionsaktivitätsindex der Federal Reserve Bank von Dallas sinkt bereits seit sechs Monaten und fiel im März auf -17,4, nach -11,2 im Vormonat.
- Der Produktionsaktivitätsindex der Federal Reserve Bank von Kansas fällt bereits seit drei Monaten und erreichte im März die negative Zone mit einem Wert von -4.
- Der Produktionsindex der Federal Reserve Bank von Richmond sinkt ebenfalls seit drei Monaten und fiel auf -8 im März, nach 0 im Februar.
- Der Empire Manufacturing-Index sank auf 6,9, nach 7,78.
- Der Produktionsindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia fiel auf 5,0, nach 5,2.
Demnach registrierten etwas weniger als die Hälfte der Federal Reserve Districts entweder ein Verlangsamung der Industrieproduktion oder einen Rückgang. Analysten des Portals ForTraders.org glauben, dass der ISM-Index auf etwa 50 % fallen könnte, was den Marktvorhersagen verschlechtern würde.
Der US-Dollar wird unter Druck durch Verkäufer geraten, wenn die Statistik deutlich schlechter ausfällt als erwartet.