Die Daten zu den Erdölvorräten, die das US-Energieministerium am 17. Mai veröffentlichte, überraschten die Märkte stark:
- Erdölvorräte: -1,753 Millionen Barrel (Prognose: -2,5 Millionen Barrel, wobei Daten der API auf einen Anstieg um 0,882 Millionen Barrel hindeuteten);
- Benzinvorräte: -0,413 Millionen Barrel;
- Dieselvorräte: -1,944 Millionen Barrel;
- Ölförderung: 9,305 Millionen Barrel pro Tag (-9.000 Barrel pro Tag);
- Der Ölverbrauch stieg um +0,363 Millionen Barrel pro Tag, der Import stieg um +0,97 Millionen Barrel pro Tag, die Auslastung der Raffinerien betrug 93,4 % gegenüber 91,5 %.

Die Erdölvorräte in den USA schmelzen weiter
Obwohl man mit einem Anstieg der Erdölvorräte nach den Daten der API rechnete, sanken sie dennoch deutlich. Auch die strategischen Erdölvorräte fielen um 0,728 Millionen Barrel. Darüber hinaus sank die Ölproduktion erstmals in 13 Wochen aufgrund eines Rückgangs in Alaska (wahrscheinlich vorübergehend).

Auf dieser Grundlage stieg der Ölpreis nahe an das jüngste Hoch von etwa 52,5 Dollar pro Barrel, konnte es jedoch nicht überwinden. Der Markt versteht, dass die Versprechen der OPEC, das Abkommen sogar für 9 Monate zu verlängern, die Situation nicht grundlegend verändern werden. Der Vorrat an Öl bleibt noch immer auf einer recht hohen Ebene. Ohne erhebliche Maßnahmen der Produzenten wird die Rückkehr zur 5-jährigen Durchschnittsrate erschwert sein, sagen Experten des Magazins ForTraders.org.
Online-Handelsdiskussion zum Ölhandel
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