Am Dienstag, dem 14. Februar um 18:00 Uhr MESZ wird die Vorsitzende der US-Zentralbank, Janet Yellen, vor dem US-Senat über den halbjährlichen Bericht zur Geldpolitik (der US-Finanz- und Budgetjahresbeginn ist im Oktober) aussagen.
Aussage von Yellen am 14. Februar: Sollte die Zinsrate im März erhöht werden?
Da das Februar-Sitzung der Federal Reserve ohne Pressekonferenz ihrer Vorsitzenden stattfand, wird Yellens Rede sehr passend sein. Traditionell wird die Rhetorik der Vorsitzenden als Hauptlinie des Regulators wahrgenommen.

Weitere Vertreter des FOMC betonen die Notwendigkeit einer langsameren und vorsichtigeren Erhöhung der Zinssätze. Yellens Rede könnte konkretere Antworten zu den Perspektiven der Geldpolitik der Fed geben.
Die letzte Sitzung enttäuschte Investoren mit einer recht weichen Haltung des Regulators. Ein Übergang zu einer strengeren Rhetorik könnte den bereits in den letzten Tagen stark gestiegenen Dollar-Kurs unterstützen. Dafür müsste Yellen den Märkten Hoffnung auf eine Zinserhöhung bei der März-Sitzung vermitteln. Die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses wird aktuell mit 13,3 % eingeschätzt.
Doch ein wahrscheinlicherer Szenario bleibt, in dem die Vorsitzende der Fed ihre früheren Aussagen über eine langsamere Verschärfung der Geldpolitik beibehält. Dies zerstört die Erwartungen von drei Zinserhöhungen im Jahr 2017 und könnte die Kurse der EUR/USD-Paar erneut beeinflussen, die bereits die untere Grenze des lokalen Bereichs um 1,06 erreicht haben.

Was über Trump?
Zusätzliche Kommentare zur neuen US-Regierung wären nicht unpassend. Wenn es Aussagen über einen stabilen Kontakt oder umgekehrt, Anzeichen von Unstimmigkeiten gibt, könnte dies auch die Kurse beeinflussen, sagen Experten des ForTraders.org-Magazins.
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