Am Freitag, dem 11. August um 15:30 Uhr MESZ wird in den USA der Verbraucherpreisindex (CPI) für Juli veröffentlicht. Laut Marktvorhersage wird der Indikator 0,2 % monatlich (1,8 % jährlich) betragen. Im Juni lag der Indikator bei 0,0 % monatlich (1,6 % jährlich). Der Kern-CPI wird mit 0,2 % monatlich (1,7 % jährlich) erwartet.
Kurs des US-Dollars am 11. August unter Druck durch US-Statistik

Ein Anstieg der Preistempien ist einer der wichtigsten Bedingungen für eine Zinserhöhung der Fed. Es ist möglich, dass die Zentralbank auf die dritte Zinserhöhung im Jahr 2017 verzichtet, aufgrund schwacher Inflation.
Bislang hält die Fed die Position, dass zeitliche Faktoren den Preisen Druck ausüben, und in der mittelfristigen Perspektive wird das Ziel von 2 % erreicht werden.
Die langfristige Aufrechterhaltung eines schwachen Preisanstiegs zwingt den Regulator, seine Vorhersagen zu CPI zu überprüfen, und somit auch seine Geldpolitik, denn zeitliche Faktoren können nicht so zeitlich sein.
Um den Kurs des Dollars zu stützen, muss die Inflation einen Anstieg zeigen, der stärker als prognostiziert ist oder zumindest innerhalb der Erwartungen liegt. Wie der Kurs der amerikanischen Währung aufgrund schwacher CPI-Daten fällt, haben wir bereits gesehen.
Aktuell handelt der EUR/USD-Kurs leicht über der Marke von 1,172, berichten Experten des ForTraders.org-Magazins.
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