FORTARDER.ru: Der US-Dollar reagierte positiv auf die Situation in Griechenland mit einer starken Aufwertung gegenüber dem Euro, jedoch zeigte sich keine deutliche Stärkung gegenüber dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken. Die Währungspaare USD/JPY zeigten sogar eine negative Entwicklung.

Der griechische Krisen löste Nachfrage nach Schutzwerten aus
Pawel Schipanow, Leiter des Analysebereichs bei Romanov Capital: Die Nachricht über den Scheitern der Verhandlungen über den griechischen Staatsschulden und die Einberufung des Parlaments der Republik zur Durchführung eines Referendums über die Zahlung an internationale Gläubiger unter der Initiative des Premierministers Alexis Tsipras. Derzeit überschreitet die Gesamtschuld bereits 300 % des BIP und zeigt keinerlei Tendenz zur Reduzierung. Diese Meldungen führten zu einer Nachfrage von Investoren nach sicheren „Schutz“-Anlagen wie traditionellen Instrumenten der japanischen Yen und Gold.
Der Dollar wird gegen die Yen weiter steigen
Die Währungspaar USD/JPY könnte nach aktueller Entwicklung im Bereich von ¥122 weiter abwerten, falls Griechenland bis zum 1. Juli keinen Betrag von 1,6 Milliarden Euro an die IMF zahlt.
Allerdings wird in den nächsten Wochen mit einer Fortsetzung der Aufwertung des US-Dollars gerechnet, da erwartete positive Berichte über die US-Wirtschaft die Sicherheit der Investoren in Bezug auf die Möglichkeit einer Zinserhöhung bereits auf dem September-Sitzung der Fed USA erhöhen wird.
Mögliche Ziele für einen Anstieg von USD/JPY sind Bereiche der Niveaus ¥125 und ¥126,80.
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