Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) – die Börsen- und Wertpapierkommission, gegründet im Jahr 1934 in den USA mit dem Ziel, das Vertrauen der Anleger in den Aktienmarkt während der Großen Depression wiederherzustellen. Heute ist die SEC die zentrale Behörde für die Aufsicht und Regulierung des amerikanischen Wertpapiermarktes.
Die Befugnisse, die der Kommission durch den US-Kongress verliehen wurden, ermöglichen es ihr, Maßnahmen gegen Unternehmen und Privatpersonen zu ergreifen, die bei Finanzbetrug oder anderen Verstößen im Zusammenhang mit Wertpapieren erwischt wurden. Große Unternehmen geben regelmäßig quartalsweise und jährlich, manchmal sogar häufiger, Berichte an die SEC ab, in denen alle Wertpapiertransaktionen des jeweiligen Zeitraums detailliert dargestellt werden müssen.
Das Amt betreibt eine eigene Informationsbasis (Electronic Data Gathering, Analysis, and Retrieval system – EDGAR), die für Anleger zugänglich ist. Darüber hinaus veröffentlicht die SEC verschiedene Bildungsmaterialien zur Arbeit mit Wertpapieren und zum Funktionieren des Marktes.





