Der Ölpreis verlor etwa 3,5 %, obwohl es auf dem Markt genügend positive Faktoren für ein Wachstum gab.
Zwei „Minus“-Faktoren: Nachrichten aus China besiegten die Öl-Bullen

Zum einen sank die Produktion im größten Erdöl-Lagerstätte des Landes um -100.000 Barrel pro Tag, nach bewaffneten Auseinandersetzungen am Sonntag in Libyen. Nach der Wiederherstellung der Produktion stoppten die Arbeiter im Hafen Zuetina ihre Arbeit und stellten Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Der Hafen sendet monatlich etwa 120.000 Barrel pro Tag.
Zum anderen half die Veröffentlichung der Ergebnisse einer Bloomberg-Umfrage über die Prognosen zu Daten zu den US-Ölvorräten vom US-Energieministerium bei den Kursen. Laut Erwartungen der Befragten:
- Ölvorräte: -3,6 Millionen Barrel;
- Benzinvorräte: -0,95 Millionen Barrel;
- Distillatvorräte: -0,25 Millionen Barrel.
Der Rückgang der Importe aus Venezuela aufgrund der politischen Instabilität im Land sowie die Reduzierung der Produktion in Saudi-Arabien würden den Rückgang der US-Ölvorräte unterstützen, sagen Experten der Energy Analytics Group.
Online-Kurs des Brent-ÖlsAll die Bemühungen um eine Steigerung des Ölpreises wurden durch Nachrichten aus China zunichte gemacht. Die Raffinerien Chinas verarbeiteten im Juli den geringsten Ölumsatz seit September 2016 – 10,71 Millionen Barrel pro Tag. Der Rückgang gegenüber Juni betrug 0,5 Millionen Barrel pro Tag. Der Rückgang des Ölbedarfs durch einen der größten Verbraucher beeinflusste die Kurse des „schwarzen Goldes“. Der Ölpreis ging entsprechend in Richtung von 50 Dollar pro Barrel und brach die untere Grenze des Kanals, sagen Experten des ForTraders.org-Magazins.
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