ForTraders.org 02/07: Der griechische Finanzminister, Varoufakis, hat detaillierte Informationen veröffentlicht, warum die Griechen keine Angst vor dem Stimmen gegen das Angebot der Gläubiger haben sollten.
Die Gläubiger sind für alles verantwortlich
Laut Varoufakis ist es notwendig, dass die Griechen am Referendum am 05. Juli mit „Nein“ stimmen, um Griechenland im Euro-Raum zu halten. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, weiterhin Verhandlungen mit der „Troika“ zu führen, berichtet der Finanzminister der Eurozone.

Varoufakis begründet mit „Nein“, dass Griechenland nicht für die Situation verantwortlich ist und erst recht nicht die griechischen Regierungen beschlossen haben, die Verhandlungen einzustellen. Griechenland ist ein Mitglied der Eurozone und der EU. Der Finanzminister versicherte den griechischen Anlegern, dass ihre Gelder in den Banken vollständig geschützt sind.
Die Schulden müssen umstrukturiert werden
Viele erkennen die Notwendigkeit einer Schuldenrestrukturierung an, doch Maßnahmen in dieser Richtung wurden nicht ergriffen. Nach der Ankündigung des Referendums begann die Eurogruppe, das Thema der Schuldenrestrukturierung zu diskutieren. Dies zeigt, dass ihr früheres Angebot noch nicht endgültig war, da es erheblich geändert werden konnte.
Keiner wollte Griechenland retten
Tatsächlich waren Experten sich einig, dass die Rettung Griechenlands im Jahr 2010 notwendig war, um die Stabilität der Eurozone und ihrer Währung zu erhalten. Die Gläubiger wollten lediglich Zeit gewinnen, um sich auf den griechischen Zahlungsverzug vorzubereiten, der fünf Jahre später stattfand.

Ein „Nein“ auf dem Referendum könnte nicht unbedingt zum Austritt aus der Eurozone führen, aber sicherstellen, dass Griechenland eine parallele Währung wie die Drachme oder Schuldversprechen einführt.
Der schwedische Zentralbank schon besorgt
Noch nichts ist geschehen, aber die schwedische Zentralbank hat sich darauf vorbereitet. Die Riksbank senkte den Leitzins des WochenREPO auf -0,35 % von -0,25 %.

Die Entscheidung wurde unter dem Einfluss der steigenden Unsicherheit außerhalb Schwedens getroffen. Gemeint ist der griechische Krisenfall und seine Auswirkungen. Neben der Senkung des Leitzinses wurde auch die Quantitative Easing-Programm um 45 Milliarden schwedische Kronen ($5,3 Milliarden) erhöht.
Über den griechischen Krisenfall und seine Auswirkungen:
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