Europäische Währung (Euro, Währung Europas, euro) ist die Geldeinheit für eine Gruppe von 16 Ländern der Eurozone: Österreich, Deutschland, Belgien, Griechenland, Irland, Zypern, Niederlande, Luxemburg, Italien, Spanien, Portugal, Slowakei, Slowenien, Frankreich, Finnland, Malta. Der Euro wird auch in anderen europäischen Ländern (die noch nicht zur Eurozone gehören, aber Teil der Europäischen Union sind) neben der nationalen Währung verwendet, z. B. in den baltischen Ländern. Darüber hinaus haben einige Länder, die der Eurozone beigetreten sind, aus eigenen Gründen auf die Verwendung des Euros verzichtet, z. B. Großbritannien oder Schweden.
Die Einführung des Euros als Rechnungswährung erfolgte am 1. Januar 1999. Im Jahr 2002 begann die Ausgabe von Banknoten und Münzen. Der Euro ersetzte das ECU (europäische Währungseinheit – “European Currency Unit”), das vom Jahr 1979 bis 1998 existierte.
Der Euro besteht aus 100 Cent oder Eurocent. Es werden Banknoten im Wert von 500, 200, 100, 50, 20, 10 und 5 Euro ausgegeben. Die Münzen jeder Nation unterscheiden sich durch die nationale Seite, auf der jedes Mitglied der Eurozone das darstellen kann, was es für wichtig hält. Bei Banknoten hingegen unterscheiden sich die Seriennummern durch einen Buchstaben, der in jedem Land unterschiedlich ist.
Die Verwaltung des Euros erfolgt durch den Europäischen Zentralbank (EZB), die die Geldpolitik der Eurozone bestimmt, und durch das System der europäischen Zentralbanken, das diese Tätigkeit vor Ort anpasst.





