Futures auf die wichtigsten amerikanischen Aktienindizes zeigten im vergangenen Monat eine durchaus logische Steigerung. Der zweite Monat in Folge steigen die Indizes um mehr als 3%. Der Future auf den Industrieproduktionsindex Dow Jones stieg um 3,6%. Der Future auf den breiten Marktindex S&P 500 stieg um 3,5%. Der Future auf den Technologieindex der US-Wirtschaft NASDAQ zeigte eine bescheidenere Entwicklung und stieg um 1,3%.



Artikel in PDF-Version des Forex-Magazins lesen
Impuls für einen chaotischen Positionssell
Die so unbedeutende Steigerung des NASDAQ-Index im Vergleich zu Dow und S&P war das Ergebnis der Schwäche der Aktien einer der führenden Unternehmen des Sektors – Apple, was aufgrund eines erheblichen Rückgangs der Nachfrage nach dem Flagship-Modell der Firma entstand. Dabei bleibt die Volatilität auf den Märkten weiterhin rückläufig. Der Volatilitätsindex VIX, der auf Optionsverträgen des S&P 500 basiert, handelt sich auf einem vierjährigen Tiefstand von etwa 12,5 Punkten.

Und wieder ist diese starke Verringerung der Volatilität nicht als positiver Signal für den Markt zu betrachten. Die Geschichte zeigt, dass eine langfristige Konsolidierung des Indikators innerhalb von 10 Punkten negative Folgen haben kann. Das Fehlen von Angst bei Anlegern kann den Markt in einen Überkaufszustand versetzen und einen Impuls für einen chaotischen Positionssell durch große Spieler geben.
Der amerikanische Aktienmarkt wächst nicht begründet
Trotz des Wachstums des Aktienmarktes zeigte der Future auf die amerikanische Währung eine Stärkung. Der Dollar stieg im Durchschnitt um 0,9% im Monat. Gleichzeitig handelt der Future auf den amerikanischen Dollar-Index DX innerhalb eines Bereichs von 79 bis 81 Punkten. Derzeit befindet sich der Chart an der oberen Grenze des Bereichs. Wenn es gelingt, das Niveau von 81 zu durchbrechen und sich darüber festzusetzen, werden für die amerikanische Währung in mittelfristiger Perspektive gute Zeiten beginnen. Wenn der Future erneut vom Widerstandsniveau abprallt, sollte man eine Rückgang zur unteren Grenze in Richtung von 79 Punkten erwarten.
Das Wachstum des amerikanischen Aktienmarktes ist nicht begründet aus der Sicht des BIP-Indikators. Dies weist darauf hin, dass er in der aktuellen Situation nicht entscheidend für die Eröffnung von Positionen durch Marktführer ist.


Vorläufige Daten zum BIP für das vierte Quartal betragen -0,1%. Ich erinnere daran, dass der endgültige BIP-Wert für das dritte Quartal 3,1% betrug. Diese erhebliche Differenz kann sich auf den Markt auswirken, wenn die aktualisierten Daten Ende Februar nicht über die Nullmarke hinausgehen.
Negativen Einfluss auf den Markt kann auch ein Anstieg des Arbeitslosenniveaus haben. In den letzten zwei Monaten stieg die Arbeitslosigkeit in den USA um 0,2%. Der Anstieg ist nicht groß, doch er veranlasst zu Zweifeln an der stabilen Lage der Wirtschaft. Bei der aktuellen Dynamik könnte der Indikator auf die Niveaus des Beginns des Vorjahres zurückkehren, und dieser Zeitraum war für den Aktienmarkt nicht gerade glücklich.

Der Zinssatz in den USA bleibt auf dem Niveau von 0,25%. Die FOMC orientiert ihre monetäre Politik weiterhin an die Inflations- und Arbeitsmarktindikatoren, dh der Zinssatz wird nicht erhöht, solange das Arbeitslosenniveau unter 6,5% liegt. Und bei den aktuellen Raten der Veränderung dieses Indikators sollte keine Erhöhung des Zinssatzes im nächsten Jahr erwartet werden.
Die Dynamik europäischer Indizes hält hinter den amerikanischen Kollegen zurück
Europäische Börsen zeigen eine weniger positive Dynamik. Auf europäischen Aktienindizes spiegelt sich das schwierige Zustand der weltweiten Wirtschaft vollständig wider. Das Hauptthema der Diskussion im vergangenen Zeitraum war der EU-Gipfel, der dem Betrachten des siebenjährigen Haushalts gewidmet war. Nach zweitägiger Prüfung wurde der grobe Plan schließlich angenommen. Am nächsten Tag widersprach jedoch der Europäische Parlament allen angenommenen Entscheidungen, indem er erklärte, dass einige Punkte den Anforderungen der europäischen Bürger nicht entsprechen. Außerdem war ein negatives Signal für Anleger der Skandal um den spanischen Bankensektor und insbesondere deren Premierminister M. Rajoy. Um zumindest ein wenig Vertrauen





