Auf dem Devisenmarkt, wie auch in Wechselstuben, besteht immer eine Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis, die als Spread (engl. spread) bezeichnet wird. Der Preis, zu dem wir eine Währung kaufen können, nennt man den Bid-Preis, und den Preis, zu dem wir eine Währung verkaufen können, den Ask-Preis. Tatsächlich funktioniert der Forex-Markt wie eine normale Wechselstube, nur dass die Auswahl und die Handelsvolumina um ein Vielfaches größer sind.
Warum benötigen Händler diese Bid- und Ask-Preise? Um diese Differenz bei ihren Handelsentscheidungen zu berücksichtigen, zum Beispiel bei der Ausstellung von Stop-Loss-Befehlen oder der Planung des Gewinns. Wie viele Situationen gibt es, in denen der Preis scheinbar nicht 1-2 Punkte bis zum Take-Profit erreicht! All dies wird verständlich, wenn man die Bid- und Ask-Preise richtig interpretiert.

Der Bid-Preis und der Ask-Preis – Punkte oder Geld?
Für den Börsenhandel ist es nützlicher, Spread in Punkten zu messen, nicht in Geld. Denn der Wert eines Punktes kann für verschiedene Währungspaare und Volumina sowie für Hebel und Kontentyp variieren.
Zum Beispiel bedeutet ein Kurs von EUR/USD 1,2805, dass der Bid-Preis, zu dem Euro gekauft werden können, 1,2805 beträgt, und der Ask-Preis, zu dem Euro verkauft werden können, 1,2807. Somit beträgt der Spread in diesem Fall 2 Punkte.
Wir müssen uns nicht darum kümmern, wer unseren Euro kauft oder wem wir ihn verkaufen, das ist die Aufgabe des Brokers. Als Trader, der Gewinn am Devisenmarkt erzielen möchte, müssen wir lediglich immer diese Preisdifferenz bei jeder Handelsoperation berücksichtigen. Auf diese Weise kommen wir dem Konzept des Spreads und der Wahl einer Währungspaar für den Handel näher, unter Berücksichtigung dieses Indikators.
Wie kann man die Größe des Spreads ermitteln?
Die Größe des Spreads kann auf verschiedene Weisen ermittelt werden:
- indem man die Handelsbedingungen auf der Website des Brokers anzeigt.
- indem man im Menü des MetaTrader-Terminals “Ansicht → Marktdatenanzeige” wählt oder Ctrl+M drückt.
- schließlich, indem man einfach einen neuen Auftrag öffnet, indem man F9 drückt oder auf die Schaltfläche in der Symbolleiste klickt. So sieht man sofort beide Preise – Bid und Ask.
Warum wählen viele Devisenhandelsspezialisten Paare wie EUR/USD oder GBP/USD? Nicht nur, weil sie aktiv gehandelt werden und hoch volatil sind. Auch aus dem Grund, dass der Spread klein ist, was 0-2 Punkte für EUR/USD und 1-3 Punkte für GBP/USD entspricht. Zudem ist die Sicherheitsleistung für EUR etwas niedriger, da GBP eine teurere Währung ist.
Ein minimaler Spread oder die Differenz zwischen Bid und Ask ist besonders relevant für Scalper – Händler, deren Gewinn 1 Punkt oder mehr beträgt und deren Positionen für sehr kurze Zeiträume geöffnet werden – von ein paar Sekunden bis zu ein paar Minuten. Daher ist EUR/USD eindeutig ein Favorit in Bezug auf Volumen.
Man sollte nicht vergessen, dass diese Währungspaar auch ein Abbild der “Konfrontation” zweier weltweiter Wirtschaften darstellt – der USA und der Europäischen Union. Das bedeutet, dass Bewegungen darauf eng mit fast jeder Nachricht verbunden sind, und die Währungspaar gut läuft, was Handelsmöglichkeiten bietet.
Bid- und Ask-Preise – echter Handel

Es ist wichtig zu verstehen, dass die wirkliche Marktpreis immer zwischen den Bid- und Ask-Preisen liegt. Da der Verkäufer die Währung (oder ein anderes Gut) teurer verkaufen möchte und der Käufer den Vermögenswert günstiger erwerben möchte, entsteht ein Preisspektrum. Wenn die Angebote an einem bestimmten Punkt übereinstimmen, wird der Deal abgeschlossen.
Ein Spezialist (Finanzoperator oder Market Maker) sieht nicht nur die Ask- und Bid-Preise auf dem Markt, sondern auch den Preisspiegel, also die Volumina der Angebote. “Handelsvolumina sind relevant für den Aktienmarkt, nicht für den Forex-Markt”, sagen Sie und haben unrecht. Selbst auf dem Devisenmarkt können wir Handelsvolumina sehen, aber nicht getrennt, wie viel Währung verkauft und erworben wurde, sondern nur insgesamt. Das tatsächliche Verhältnis zwischen Käufen und Verkäufen ist nur für Spezialisten zugänglich.
Obwohl dies so ist, ermöglicht die Nutzung von Handelsvolumina zusammen mit anderen wichtigen Faktoren, die Ergebnisse des Handels deutlich zu verbessern.
Broker und Spread
Interessant ist zu wissen, dass das Einkommen des Brokers aus einem Teil des Spreads und Provisionen (manchmal) besteht.
Beim Öffnen eines Handels zahlt der Trader bereits den Spread, indem er in den Markt eintritt, allerdings zu einem leicht ungünstigeren Preis für sich selbst. Ein Teil dieser Differenz erhält der Forex-Broker, einen Teil muss er an einen größeren Broker (zum Beispiel eine Bank) als Vermittler zwischen dem Trader und diesem Agenten weiterleiten, und noch ein Teil geht an die Person, die Sie über einen Partnerlink in die Welt des Forex eingeführt hat (falls vorhanden).
Das Verständnis dafür, was Ask- und Bid-Preise sind, wie der Spread entsteht und welche Rolle er beim Handel spielt, ist ein weiterer Schlüssel zu Ihrem Gewinn am Devisenmarkt.
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