Wer sind die Börsenbullen?
Bulle – ein Teilnehmer an Börsen- und OTC-Märkten (Investor oder Trader), der eine auf steigende Kurse setzende Strategie verfolgt. Er rechnet mit höheren Preisen für Währungen, Aktien, Derivate und andere Finanzinstrumente. Anders ausgedrückt: Ein Bulle eröffnet eine Long-Position in der Erwartung, dass der Kurs des Basiswerts weiter steigt.
Eine starke Aktivität der Bullen führt zu steigenden Preisen; daher wird ein Markt mit aufwärtsgerichteten Notierungen als „Hausse“ bezeichnet. Das Gegenstück zum Bullen ist der Bär.

Warum werden Käufer als Börsenbullen bezeichnet?
Die Begriffe „Börsenbulle“ und „Bär“ tauchten erstmals im 18. Jahrhundert an den Londoner Börsen auf. Der gängigsten Deutung zufolge rührt die Bezeichnung daher, dass ein Bulle seine Gegner mit den Hörnern nach oben schleudert. Analog dazu treiben Bullen durch ihre Käufe die Kurse in die Höhe.
Börsenbullen am Devisenmarkt (Forex)
Der Begriff wurde vom Aktienmarkt auf den Devisenmarkt (Forex) übertragen. Im Forex-Handel werden Trader als Bullen bezeichnet, die Long-Positionen eröffnen, da sie mit steigenden Wechselkursen rechnen. Ein Beispiel hierfür ist der Anstieg des Währungspaars EUR/USD: In diesem Fall kaufen die Bullen Euro gegen US-Dollar. Die erhöhte Nachfrage dieser Marktteilnehmer treibt die Kurse in die Höhe.
Ein bullischer Markt zeigt sich im Kurschart eines Währungspaars als Aufwärtstrend.
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